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Archive for January, 2006


Big Brother: Urgestein Giuseppe raus!

Ginny am Ende: Giuseppe raus
Riesenschock für die Bewohner: Urgestein Giuseppe ist raus! Big Brother-Gigolo Giuseppe (22) musste gestern in der Live-Show nach 314 Tagen mit 281.734 Euro im Gepäck das Dorf verlassen. Beim Beliebtheitsvoting lag der Industriemechaniker immer ganz weit vorne – aber das Blatt hatte sich gewendet. 69,5 Prozent der Zuschauer wollten den Italiener raus haben und lieber den ebenfalls nominierten Michael weiterhin im Dorf sehen. Herzergreifende Szenen nach der Verkündung: Freundin Ginny brach in Tränen aus und konnte sich kaum auf den Beinen halten. „Nein, nein, bitte nicht. Das halt ich nicht aus“, flehte sie und klammerte sich an ihren Liebsten. „Meine Zeit ist gekommen. Ich warte auf Dich“, machte Giuseppe seiner Freundin Mut. Doch die Blondine ist am Boden zerstört – fängt sogar wieder zu rauchen an, obwohl sie so lange als Nichtraucherin durchgehalten hatte.

Harte Liebes-Challenge für Ivan
Ivan (25) trat gestern die wahrscheinlich härteste Challenge an. In der Live-Show zog Yvonne (20) als neuer Hotel-Gast ins Dorf. Ivan muss eine Woche schauspielern und den anderen im Dorf vormachen, Yvonne wäre seine Freundin Bianca. Fakt ist: Ivan hat die 20-jährige Abiturientin noch nie in seinem Leben gesehen. Doch damit nicht genug: Yvonne alias Bianca gibt sich nicht nur als seine Liebste aus – sie wird sich während der ganzen Zeit so peinlich wie möglich benehmen. So überreichte sie ihm kurz nach ihrer Ankunft peinliche Mitbringsel wie ein Hunde-Halsband und einen Herzluftballon. Unermüdlich klammerte sich Yvonne an den 25-Jährigen und küsst ihn immer wieder. Während seine Mitbewohner auf Ivan neidisch sind, ist es ihm unangenehm und er ist verzweifelt. Die Challenge gilt als bestanden, wenn die Bewohner keinen Verdacht schöpfen. Ivan war bereits nach dem ersten Abend haltlos überfordert. „Wie soll ich das nur durchhalten? Bitte mach es mir nicht so schwer“, flehte er seine Scheinfreundin an. Doch die antwortete nur mit einem abschätzenden Grinsen.

Bewohner begeistert von Neuzugang Miss Brandenburg
„Boa, ist die hübsch“, waren sich die Bewohner einig über Neuzugang Janice (22). Kein Wunder: Die 1,80 Meter große Cottbusserin wurde mit ihren Topmodel-Maßen 90-60-90 und ihren rehbraunen Augen bereits zur Miss Brandenburg gewählt. Und nicht nur vom Aussehen der 22-Jährigen war die Dorfgemeinschaft begeistert. Mit ihrer zurückhaltenden Art sammelte Janice beim ersten Zusammentreffen in der Big Bar noch mehr Sympathiepunkte. Da ist Gigolo Giuseppe schon fast wieder vergessen.

“Big Brother”: montags bis samstags 19.00 Uhr.
“Big Brother - Die Entscheidung”: sonntags 20.15 Uhr auf RTL II

Hier geht es zum Big Brother Fan-Forum - Sagen Sie Ihre Meinung zu Big Brother das Dorf:
BB6.org - Das Big Brother Fan-Forum

Beust spricht Machtwort im Streit um Masseneintritte in CDU

Mit einem Machtwort hat sich Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU) am Montag in den Streit um Masseneintritte in die Union der Hansestadt eingeschaltet. Im Radiosender NDR 90,3 forderte er ein Ende der öffentlichen Debatte und gab damit dem umstrittenen Landeschef Dirk Fischer Rückendeckung.

Beust appellierte an seine Parteifreunde, die Querelen “doch unter Euch” und nicht öffentlich und auch nicht “mit Bosheit” auszutragen. Solch ein Stallgeruch werde von außen “als Gestank wahrgenommen”. Die Satzung der Hamburger CDU schreibe genaue Kriterien für einen Parteieintritt vor. Sollte es dabei zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein, müssten diese aufgeklärt werden. “Die Hamburger CDU hat weit über 11 000 Mitglieder, und wenn es da mal Unregelmäßigkeiten gibt, muss es aufgeklärt werden”, betonte Beust.

Gegen Landeschef Fischer waren am Wochenende erste Rücktrittsforderungen laut geworden. Er war vor allem durch die Verhinderung von Masseneintritten etwa im CDU-Ortsverband Finkenwerder in die Kritik geraten. Dort hatte der versuchte Eintritt von mehr als 200 türkischen Aleviten, einer vom Islam abgeleiteten Glaubensrichtung, für Schlagzeilen gesorgt. Im Ortsverband Billstedt waren im Dezember fast 90 Aramäer eingetreten, dabei handelt es sich um zumeist aus der Ost-Türkei und Westsyrien emigrierte Christen. In Jenfeld wurden 40 Bundeswehrsoldaten CDU-Mitglieder.

Hintergrund sind offenbar die vor der nächsten Bürgerschaftswahl anstehenden parteiinternen Wahlen am 25. Februar, in deren Vorfeld sich das Kräfteverhältnis innerhalb der CDU durch derartige Masseneintritte entscheidend verändern könnte. Viele Antragsteller wurden letztlich abgewiesen, da sie ihren Lebensmittelpunkt nicht in den Ortverbänden oder in Hamburg hatten. Dass es sich dabei zugleich um einen Generationenkonflikt handeln könnte, bestritt Fischer in Medienberichten. (ddp)

Apfelsaft ist die Nummer eins bei Fruchtsäften

Jeder Deutsche hat im vergangenen Jahr durchschnittlich knapp 40 Liter Fruchtsäfte und Fruchtnektare getrunken. Das war etwas weniger als im Jahr zuvor mit 40,3 Litern, wie der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie am Samstag in Bonn mitteilte. Den größten Anteil am Verbrauch hatte Apfelsaft.

Die geringer als sonst in Deutschland ausgefallene Apfelernte habe bei Mostäpfeln dazu geführt, dass die Preise in die Höhe gingen und mengenmäßig der Bedarf der heimischen Industrie nicht gedeckt werden konnte, berichtete der Verband weiter. Angaben zum Umfang der Preiserhöhungen machte er nicht. (ddp)

Der Tod kommt zurück

In einem Haus am Rande von Schwerin wird das Ehepaar Krug ermordet aufgefunden. Am Tatort entdeckt die Polizei den achtjährigen Sohn Patrick (Franz Kroß) mit der Tatwaffe in der Hand unter dem Sofa. Wie durch ein Wunder wurde er vom Mörder übersehen.

In einem Haus am Rande von Schwerin wird das Ehepaar Krug ermordet aufgefunden. Am Tatort entdeckt die Polizei den achtjährigen Sohn Patrick (Franz Kroß) mit der Tatwaffe in der Hand unter dem Sofa. Wie durch ein Wunder wurde er vom Mörder übersehen. Der ältere Sohn Carsten (Johannes Klaußner) hat zur Tatzeit einen Ausflug mit Freunden unternommen. Weil alle Versuche scheitern, den traumatisierten Jungen zu befragen, wendet sich der Ermittler Konrad Fuchs (Harald Schrott) an die erfahrene Polizeipsychologin Hannah Schwarz, gespielt von Barbara Rudnik. Das ZDF sendet am Montag (20.15 Uhr) den dritten Film der Krimireihe “Solo für Schwarz” unter dem Titel “Der Tod kommt zurück”.

Bei Kollegen und Nachbarn der Ermordeten stoßen Hannah und Konrad zunächst auf eine Mauer des Schweigens. Dennoch findet Hannah heraus, dass Krug zu DDR-Zeiten ein mittlerer SED-Funktionär war und über “Unregelmäßigkeiten” im Dorf Bescheid wusste. Anscheinend hat er dieses Wissen nach der Wende genutzt, um einige Bewohner zu erpressen.

Neben diesen kriminalistischen Punkten verraten der Autor Sven S. Poser und der Regisseur und Ko-Autor Martin Eigler wieder einiges über das Privatleben der Protagonistin, die aus Schwerin stammt, in jungen Jahren in den Westen ging und nun durch ihren Beruf wieder in Mecklenburg-Vorpommern landete. Während sich Schwarz in den vorangegangenen Krimifolgen “Tod im Park” und “Tod im See” auch auf privater Ebene mit der DDR-Vergangenheit herumschlagen musste, entscheidet sie sich diesmal, nicht mit ihrem Lebensgefährten, einem Psychiater, in die USA zu übersiedeln, sondern in Schwerin zu bleiben. Zum Glück wird ihr hier sogar auch noch eine neue Anstellung beim Landeskriminalamt angeboten.

Auch auf der Ebene der Verdächtigen verschieben sich im neuen, abermals recht spannenden Krimi die Akzente: Diesmal steht die Generation, die nach der deutschen Einheit geboren wurde, im Fokus. “Es geht um junge Menschen, die in der eigenen Biografie keine ´Systemumbrüche´ zu verkraften haben, aber trotzdem in einer Zeit dramatischer Neuorientierung aufwachsen”, sagt ZDF-Redakteur Martin R. Neumann.

Auch wenn die Krimireihe von der Kölner Firma Network Movie entwickelt wurde und die Heldin Barbara Rudnik in Kassel aufwuchs - die enge Verknüpfung privater Brüche und die ernsthafte Auseinandersetzung mit den Folgen der DDR-Geschichte bis hin zur anhaltenden Landflucht haben maßgeblich zum Erfolg des Formats beigetragen. Der erste Thriller “Tod im Park” avancierte mit 6,2 Millionen Zuschauern zum erfolgreichsten ZDF-Fernsehfilm des Jahres 2003, und der zweite Film “Tod im See” lockte 5,9 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme.

Der 47-jährigen Barbara Rudnik, die gerade für die Goldene Kamera nominiert wurde, gelingt es auch diesmal, sich vom Rollenklischee der kühlen Blondine abzusetzen und Schwarz als einfühlsame und verletzliche Psychologin mit Ecken und Kanten zu profilieren. Mit ihrem desillusionierten Blick auf bruchreiche Ost-Biografien und düstere Gemütslagen hat die Figur große Chancen, sich als glaubwürdige Identifikationsfigur mit Schweriner Bodenhaftung zu etablieren. Kleinere Inszenierungsmängel wie die überflüssigen szenischen Mini-Einschübe, die die Einfühlung der Ermittlerin in die Opferperspektive anschaulich machen sollen, lassen sich da leicht verschmerzen. (ddp)

Romantischer Abenteuerfilm für die ganze Familie

Ottfried Fischer wagt sich für Sat.1 in ein neues TV-Genre. Der Sender dreht mit dem gewichtigen Bajuvaren derzeit in Südafrika einen “romantischen Abenteuerfilm für die ganze Familie”, wie Sat.1 am Montag mitteilte. Fischer gibt darin den Hausmeister Otto Huber, der dank seiner Tochter Anna (Leonie Charlotte Brill) eine Afrika-Reise gewinnt.

Ottfried Fischer wagt sich für Sat.1 in ein neues TV-Genre. Der Sender dreht mit dem gewichtigen Bajuvaren derzeit in Südafrika einen “romantischen Abenteuerfilm für die ganze Familie”, wie Sat.1 am Montag mitteilte. Fischer gibt darin den Hausmeister Otto Huber, der dank seiner Tochter Anna (Leonie Charlotte Brill) eine Afrika-Reise gewinnt. Doch schon der Flug entpuppt sich für Huber als Tortur, hinzu kommen die Hitze, das fremde Essen und die Mitreisenden. Als Otto dann auch noch von einem einheimischen Dorf zum Stammeskönig ernannt wird, gerät seine Welt vollends aus den Fugen.

Gedreht wird noch bis 12. Februar in Johannesburg und Umgebung. Ein Sendetermin steht noch nicht fest. (ddp)