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Archive for March, 2006


Alternativen zum Rauchen

Wer raucht, ist cool - so lautet die Parole auf Schulhöfen und in Jugendclubs. Erwachsene scheitern meist an dem Versuch, Teenager vom Nikotinkonsum abzubringen. Mit ihren Broschüren “Stop Smoking - Girls” und “Stop Smoking - Boys” zeigt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Mädchen und Jungen in jugendgerechter Sprache und Aufmachung Alternativen zum Rauchen auf.

Die Hefte regen dazu an, das eigene Rauchverhalten zu überdenken, den Ausstieg zu planen und erfolgreich durchzuführen. Die Texte richten sich jeweils an heranwachsende Frauen und Männer mit ihren geschlechterspezifischen Hobbys und Verhaltensweisen. Integriert ist ein Test, in dem die Autoren die Bereitschaft zum Rauchverzicht abfragen.

Die Leser werden aufgefordert, sich selbst als Rauchertyp in vorgegebene Kategorien einzugruppieren. Situationen, in denen der Teenager zur Zigarette greift, sind direkt verknüpft mit alternativen Vorschlägen, mit denen er diese Momente auch rauchfrei “überstehen” kann.

Zu bestellen ist die kostenlose Broschüre bei der BzgA, Ostmerheimer Str. 220, 51109 Köln, Tel.: 0221/8992-0, Fax: 0221/8992-300, E-Mail: poststelle@bzga.de, Internet: bzga.de. (ddp)

Jede Partnerschaft braucht Bestätigung von außen

Wenn der erste Rausch der Liebe verflogen ist, geraten Freundschaften wieder in den Fokus der Partner. “Während aber über Themen wie Wohnen oder Kinder häufig zu Anfang einer Beziehung geredet wird, machen sich nur wenige Paare Gedanken über Freundschaften”, sagt Insa Schöningh, Bundesgeschäftsführerin der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (eaf) in Berlin.

Beim Umgang von Paaren und Freunden unterscheidet Schöningh drei Modelle: Jeder der Partner pflegt ausschließlich seine eigenen Freundschaften. Andere Paare behalten ihre Freunde und bauen sich einen Kreis gemeinsamer Freundschaften auf. Schließlich kann ein Paar auch nur noch gemeinsame Freunde haben.

Der eigene Freundeskreis und eine Schnittmenge gemeinsamer Freunde erweist sich als das tragfähigste Modell für eine langandauernde Beziehung. “Daher sollten Freundschaften nicht erst dann zum Thema werden, wenn es Probleme gibt”, betont Schöningh. Paare sollten sich bewusst fragen, welche Art von Freundschaften sie pflegen wollen.

“Beziehungen ohne gemeinsamen Freundeskreis sind schwer durchzuhalten”, erläutert die Expertin, “denn jede Partnerschaft braucht Bestätigung von außen”. Die Wahrnehmung als Paar, gemeinschaftliche Einladungen oder Unternehmungen stärken eine Beziehung.

Gibt es aber nur noch gemeinsame Freunde, kann es vor allem in Krisenzeiten problematisch werden. “Dann hat man vielleicht keinen Freund mehr, mit dem man über die Schwierigkeiten mit dem Partner reden will”, sagt Schöningh. (ddp)

Den richtigen Fisch kaufen

In der Fastenzeit bis Ostern steht Fisch traditionell hoch im Kurs. Aber auch in der internationalen Küche sind Gerichte wie Meeresfrüchtepizza, spanische Paella oder Sushi angesagt. In ihrem aktuellen Themenheft “Fisch & Meeresfrüchte” bietet die Verbraucher Initiative einen Einstieg ins Thema Fisch und gibt Tipps zu Einkauf, Lagerung und Zubereitung.

Keine Frage, Fisch ist gesund. Dafür sorgt neben dem hochwertigen Eiweiß vor allem der hohe Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Zudem ist Seefisch die einzig verlässliche natürliche Quelle für das lebenswichtige Jod. Für den kalorienbewussten Genuss sind vor allem die Zubereitung und die Beilagen entscheidend. “Wer auf Panade verzichtet, Salat statt Remouladensoße wählt und Brat- durch Salzkartoffeln ersetzt, hat schon eine Menge Fett eingespart”, empfiehlt Laura Groche, Ernährungsreferentin bei der Verbraucher Initiative.

Aus ökologischer Sicht empfehle es sich außerdem, Fisch mit Bedacht zu kaufen. Infolge der industrialisierten Fischerei mit enormen Fangkapazitäten seien viele der wirtschaftlich wichtigsten Fischarten überfischt. Immer mehr Fische und Meeresfrüchte würden zudem in Aquakulturen gezüchtet, deren Abwässer Rückstände von Dünge- und Arzneimitteln enthalten. Am MSC-Siegel erkenne der Kunde Produkte aus nachhaltiger Fischerei. Die Zeichen von Naturland und Bioland weisen den Weg zu Fischen und Meeresfrüchten aus ökologischer Aquakultur.

Das Heft informiert über neue Rezepte, beleuchtet Fangmethoden und zeigt ökologische Alternativen. Eine mehrsprachige Übersicht der wichtigsten Speisefische passt in Urlaubszeiten ins Portemonnaie. Die 24-seitige Broschüre kann für vier Euro (inkl. Versand; Scheck oder Briefmarken) bestellt werden bei der Verbraucher Initiative, Elsenstraße 106, 12435 Berlin oder im Internet unter verbraucher.org. Unter dieser Webadresse (Rubrik: “Ernährung”, dann “Aktuell”) kann man das Heft für 2,50 Euro auch herunterladen.

WM-Show mit Jörg Pilawa

Günther Jauch und Jörg Pilawa stehen zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera. In der “WM-Show mit Jörg Pilawa” wird der Moderator am Donnerstag seinen Kollegen Günther Jauch begrüßen, wie der NDR am Montag mitteilte. Gemeinsam wollen die beiden begeisterten Fußballfans über ihre privaten Erinnerungen an die WM 1974 plaudern.

Günther Jauch und Jörg Pilawa stehen zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera. In der “WM-Show mit Jörg Pilawa” wird der Moderator am Donnerstag seinen Kollegen Günther Jauch begrüßen, wie der NDR am Montag mitteilte. Gemeinsam wollen die beiden begeisterten Fußballfans über ihre privaten Erinnerungen an die WM 1974 plaudern.

Jauch (49) erlebte das WM-Spiel Deutschland gegen Chile im Olympiastadion in Berlin live mit. Der neun Jahre jüngere Pilawa verfolgte die WM gemeinsam mit seinen Eltern vor dem Fernseher und setzte fünf Mark auf die Holländer im Endspiel. “Das war eine meiner schlechtesten Investitionen”, sagte Pilawa.

Die nächsten Sendetermine der “WM-Show” sind der 16. und 30. März sowie der 13. April. (ddp)