Weblog

Blog zu allen Themen

Willkommen in unserem Weblog


Archive for July, 2006


Linux kostenlos

Neue Distributionen erleichtern Einsteigern Linux

Drei kostenlose Linux-Distributionen erleichtern Einsteigern den Umstieg auf das Betriebssystem Linux. Die automatische Hardware-Erkennung funktioniert, die Installation beschränkt sich auf wenige Mausklicks, und eine ordentliche Vorkonfiguration ist selbstverständlich, schreibt das Computermagazin “c´t” (Heft 14/06).

Vor allem die windowsähnliche Darstellung erleichtert die ersten Schritte. Speziell die Suse-Distribution bietet in vielen Bereichen grafische Werkzeuge. Dadurch kann das System auch ohne tiefgehende Linux-Kenntnisse individuell konfiguriert werden - ganz ohne die gefürchtete Kommandozeile. Bei Ubuntu bleiben Linux-Einsteiger zunächst reine Anwender in einer durchaus brauchbaren Umgebung, viele Automatismen und Voreinstellungen helfen allerdings. Im Test zeigte sich allerdings, dass man etwa bei der Konfiguration von DSL-Modems wieder auf die Kommandozeile zurückgreifen muss, berichtet die “c´t” weiter.

In erster Linie an Profis richtet sich Fedora. Gemeinsam mit der Suse-Distribution verfügt sie über ein neues Sicherheitskonzept, das die ohnehin selten erfolgreichen Angriffe auf Open-Source-Systeme noch besser abwehren soll. (ddp)

Weblinks zum Thema Linux:

Ubuntu
Suse
Fedora

Moto GP 06 - Motorrad-Rennspiel Xbox 360

Moto GP 06 - Motorrad-Rennspiel für Microsofts Spielkonsole Xbox 360

Lange mussten Besitzer von Microsofts Spielkonsole Xbox 360 warten. Rennen fanden lediglich auf vier Rädern statt. Mit “Moto GP 06″ hat THQ jetzt das erste Motorrad-Rennspiel für die neue Konsole auf den Markt gebracht.

Herzstück des Spiels ist der Karrieremodus. Der Spieler entwirft sich entweder ein virtuelles Alter Ego und fährt anschließend gegen den mehrfachen Weltmeister Valentino Rossi, einem der Stars der MotoGP-Serie, um den Weltmeistertitel. Die Rennen werden auf den insgesamt 17 originalgetreu nachgebildeten Kursen der Serie ausgetragen. Wem dies zu lange dauert, der entscheidet sich stattdessen für ein schnelles Rennen ohne lästige Qualifikationsrunden.

Anfänglich stehen für die Rennen ohne vorherige Qualifikation allerdings nur einige wenige Kurse zur Verfügung. Die meisten Strecken müssen erst durch Erfolge der Reihe freigeschaltet werden. Außerdem bietet das Spiel einen Extremmodus. Im Gegensatz zur GP-Serie heizt der Spieler dabei mit PS-Ungeheuern an der Küste entlang, durch die Berge der Toskana oder über deutsche Autobahnen. Siegprämien werden in das Tuning der Maschine investiert.

Dank offizieller Lizenz der Serie sind alle Original-Fahrer der WM dabei. Der Spieler hat die Wahl zwischen den Daten der Saison 2005 oder 2006. Das Spiel bietet auch die drei neuen Strecken Shanghai, Istanbul und Laguna Seca.

In den Rennen sammelt der Spieler Kreditpunkte, die er auf die vier Eigenschaften Kurvenlage, Bremsen, Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung verteilt. Zusätzliche Punkte winken für gemeisterte Herausforderungen wie beispielsweise das Absolvieren eines Streckenabschnitts innerhalb einer bestimmten Zeit.

Fazit: “Moto GP 06″ bietet ein tolles Fahrgefühl und besticht mit einer einwandfreien Steuerung. Motorräder und Fahrer sind wunderschön detailliert in Szene gesetzt. An Sound und Umfang des Spiels gibt es ebenso wenig auszusetzen. Abzüge gibt es lediglich für die nur wenigen Neuerungen und die etwas längeren Ladezeiten. Rennsportfans dürfen zugreifen. (ddp)

Urlaub ohne Stress

Der Urlaub gilt als die schönste Zeit des Jahres - und doch wird auf Reisen häufig gestritten. Manchmal kann schon die Wahl des Ferienziels zum Problem werden, einige Paare oder Familien verkrachen sich bei der Anreise oder am Urlaubsort. “Meist haben sich dann die Reisepartner nicht genügend über ihre Bedürfnisse und Wünsche ausgetauscht”, sagt Uwe Wetter.

Potenziell strittige Fragen wie Reiseziel, Dauer des Urlaubs, Verpflegung oder Unterkunft müssen ohnehin meist schon im Voraus entschieden werden. Unbedingt sollte man auch über die Aktivitäten vor Ort reden, etwa über Ausflüge und Ruhepausen. “Bei der Planung sollten alle kompromissbereit sein, aber keiner darf seine Bedürfnisse ganz zurückstellen”, rät Wetter. Wichtig ist demnach, dass das Entgegenkommen einer Person anerkannt und kompensiert wird: Wenn der eine sich etwa auf eine ungeliebte Urlaubsbeschäftigung einlässt, sollte er später auch etwas machen dürfen, was dem anderen nicht unbedingt gefällt.

Einige Konflikte im Urlaub entstehen dadurch, dass die gewohnte Rollenverteilung außer Kraft gesetzt wird. “Ein klassisches Streitthema ist etwa die Kindererziehung, in die sich ein Partner plötzlich ungefragt einmischt”, erläutert der Diplompsychologe. Daher seien klare Ansagen nötig, um die Aufgaben aller festzulegen.

Viele Paare und Familien erwarten, dass ein Urlaub ihre Gemeinschaft stärkt. “Nicht selten stellt sich aber heraus, dass Gemeinsamkeiten verloren gegangen sind”, berichtet Wetter. Dann sollten sie nicht nur passiv am Strand liegen, sondern zusammen etwas unternehmen. Beim Sport oder kulturellen Ausflügen könnten die Partner sich wieder kennen lernen und neue Gemeinsamkeiten entdecken.

“Mit ein bis zwei Puffertagen vor der Abreise kann man den Urlaub stressfreier gestalten”, sagt der Psychologe. An ihnen sollte man die Reisevorbereitungen gemeinsam erledigen und Abstand vom Alltag bekommen. Dies würde auch die Belastbarkeit für die Unwägbarkeiten im Urlaub erhöhen. “Wenn es zu einem Streit kommt, sollte man ihn nicht eskalierend klären wollen”, rät Wetter. Alle Beteiligten bräuchten dann eine Auszeit. Sie sollten sich fragen, ob der Stress von außen gekommen ist oder ob nicht eigene Enttäuschungen den Ärger verursacht haben. (ddp)

WM Finale europaweit Top Quoten

Finalspiele der WM sorgten europaweit für Top-Quoten

Die Fußball-Weltmeisterschaft hat nicht nur in Deutschland, sondern europaweit für Rekordquoten gesorgt. Der Rechtevermarkter Infront teilte am Montag mit, dass in Italien 23,9 Millionen Zuschauer den Sieg ihrer Mannschaft bei der WM im Fernsehen verfolgten.

Die Fußball-Weltmeisterschaft hat nicht nur in Deutschland, sondern europaweit für Rekordquoten gesorgt. Der Rechtevermarkter Infront teilte am Montag mit, dass in Italien 23,9 Millionen Zuschauer den Sieg ihrer Mannschaft bei der WM im Fernsehen verfolgten. Das entsprach einem Marktanteil von 84 Prozent und übertraf laut Infront damit noch den höchsten Zuschaueranteil der vergangenen beiden WM 2002 und 1998. Die Quote berücksichtige dabei noch nicht die große Zahl jener, die das Finale zwischen Italien und Frankreich an öffentlichen Orten, in Lokalen oder bei Freunden verfolgten, betonte Infront.

In Frankreich sahen 22,1 Millionen Fußball-Fans das Finale im TV, der Marktanteil lag für den übertragenden Sender TF 1 bei 80 Prozent. Infront zufolge sahen 1998 allerdings 800 000 Zuschauer mehr die damalige Final-Begegnung zwischen Frankreich und Brasilien.

Eines der quotenmäßig erfolgreichsten Begegnungen der diesjährigen WM war außerhalb der beiden teilnehmenden Länder das Spiel Deutschland gegen Italien. In Spanien etwa sahen 5,9 Millionen Menschen mit einem Marktanteil von 41,7 Prozent die Niederlage der deutschen Mannschaft. In Frankreich wurde das Spiel gleich von zwei Sendern - C+ und TF1 - übertragen. Beide erreichten zusammen 13,3 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 57,2 Prozent.

In Deutschland hatten ARD und ZDF ebenfalls Rekordwerte verbucht. Die ARD erreichte pro Übertragung im Schnitt 12,43 Millionen Zuschauer und einen durchschnittlichen Marktanteil von 53,6 Prozent. Das ZDF kam auf 12,35 Millionen Zuschauer und 54,4 Prozent Marktanteil je Spiel. RTL errechnete im Schnitt 10,07 Millionen Zuschauern je Spiel und einen Marktanteil von 47,8 Prozent.

Den absoluten Zuschauerrekord in Deutschland erreichte die ARD mit der Übertragung des Finales. In der Spitze schalteten bis zu 31,49 Millionen Menschen den Kampf zwischen Italien und Frankreich um den goldenen Pokal ein. Der Marktanteil lag bei 87,4 Prozent. Das Halbfinale Deutschland gegen Italien hatten in der Spitze 31,31 Millionen Zuschauer gesehen, dem ZDF jedoch einen Marktanteil von 89 Prozent beschert. (ddp)

Bush beendet Deutschland-Besuch

US-Präsident George W. Bush hat am Freitag seinen Deutschland-Besuch beendet. Nach einem 36-stündigen Aufenthalt in Mecklenburg-Vorpommern startete er am Vormittag mit der Präsidentenmaschine Air Force One in Rostock-Laage. Bush wurde von Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) verabschiedet. Der Präsident reiste zum G8-Gipfel nach Sankt Petersburg weiter.

Bush war am Donnerstag in Stralsund mit Merkel zusammengetroffen. Nach einer zweistündigen Unterredung im Rathaus der Hansestadt standen unter anderem eine Besichtigung der benachbarten Nikolaikirche und ein Grill-Abend mit geladenen Gästen in dem vorpommerschen Dorf Trinwillershagen auf dem Programm. Für zwei Nächte hatte sich die amerikanische Delegation im Ostseebad Heiligendamm einquartiert. Zur Sicherung des Bush-Besuchs waren rund 12 500 Polizisten im Einsatz. (ddp)