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Archive for November, 2006


Kosten UMTS-Handy im Internet

Wer mit dem Notebook über das UMTS-Handy im Internet surft, kann bei der folgenden Telefonrechnung schnell eine böse Überraschung erleben. Selbst das einmalige Aufrufen einer Nachrichtenseite mit Bildern koste mit einem Volumentarif auch mal fünf Euro und mehr, berichtet das Computermagazin “c´t” (Ausgabe 24/06). Gelegenheitsnutzer könnten durch die Wahl eines Zeittarifs viel Geld sparen.

Neben der üblichen Abrechnung von UTMS-Gebühren nach übertragenem Datenvolumen bieten einige Provider inzwischen auch Zeittarife an. Diese schlagen beispielsweise nur mit etwa fünf Euro pro Stunde zu Buche, egal wie viele Daten übertragen werden, wie das Magazin weiter berichtet. Um Geld zu sparen, müssten allerdings auch die Zugangsdaten im Notebook sorgfältig konfiguriert werden.

Wer regelmäßig mittels UMTS-Handy surft, sollte einen Vertrag mit monatlichem Inklusivvolumen oder einer Flatrate abschließen. UMTS-Flatrates sind allerdings nicht zu verwechseln mit einer günstigen Flatrate für die WAP-Portale der Netzbetreiber, die nur spezielle Informationen und Klingeltöne bieten, aber keinen echten Zugang zum Internet. (ddp)

PC Game Ski Alpin Racing 2007

In der gerade begonnen Ski-Weltcup-Saison zählen Hermann Maier und Bode Miller erneut zu den großen Favoriten auf den Gewinn der Kristallkugel. Passend zum Beginn der Jahreszeit lassen die Entwickler von 49Games in ihrer Ski-Sportsimulation “Ski Alpin Racing 2007″ den US-Star und Österreichs “Herminator” virtuell zum Kampf um Bestzeiten antreten.

Herzstück des einsteigerfreundlichen Spiels ist ein Karrieremodus. Dabei beginnt der Spieler zunächst als nahezu talentfreier Nachwuchsfahrer und kurvt sich doch allerlei Rennen in den unteren Ligen. Podestplätze und Training sorgen für eine Verbesserung der eigenen Fähigkeiten. Fädelt der Spieler beispielsweise im Slalomrennen dagegen ein und scheidet aus, wirkt sich dies negativ auf die Motivation der Spielfigur aus.

Doch in den Rennen ist nicht nur fahrerisches Talent gefragt. Um die Ziellinie in Bestzeit zu erreichen sind auch gutes Material und vor allem die richtige Wachsmischung nötig. Für Letzteres sorgt der Spieler entweder selbst oder er investiert einen Teil seiner Siegprämien in einen professionellen Wachsmeister. Die übrigen Siegprämien und Sponsoren-Mittel werden in einem Shop für den Kauf neuer Ski, Bindungen und Helme eingesetzte. Das Material muss vorher allerdings durch Rennerfolge freigespielt werden.

Zur Sache geht es auf zahlreichen Strecken an 18 Orten des alpinen Ski-Zirkus, darunter unter anderem die Weltcup-Orte Garmisch-Partenkirchen, Kitzbühl und Wengen. Neben der Karriere gibt es unter anderem einen Schnellstart- und einen Übungsmodus. Neu sind ein Speeddownhill-Wettbewerb und die freie Abfahrt.

Die Steuerung der Rennläufer mittels Tastatur geht leicht von der Hand. Selbst Einsteiger dürften die Skiläufer recht schnell einfädelungsfrei durch die Tore. Die Spielmechanik vermittelt ein sehr gutes Fahrgefühl. Nach einiger Übung lassen sich die Torstangen präzise und eng umfahren.

Fazit: “Ski Alpin Racing 2007″ ist leicht zugänglich und vermittelt ein gutes Geschwindigkeitsgefühl. Die Fahrer lassen sich präzise durch den Stangenwald lenken. Auch optisch sind die Strecken in der hier getesteten PC-Version liebevoll in Szene gesetzt. Die Pisten verfügen über realistische Wettereffekte inklusive Nebelbänken. Wer auf der Suche nach einer gelungenen Skisport-Simulation ist, darf zugreifen. Das Spiel ist auch für die Playstation 2 erschienen. (ddp)

Strategiespiele und Rollenspiele

Noch immer zählen Strategiespiele zu den beliebtesten Genres der Deutschen. Reihen wie die “Die Siedler” oder “Anno” haben seit Jahren eine große Fangemeinde. Im aktuellen Vorweihnachts-Geschäft kämpfen gleich mehrere Strategie- und Rollenspiele um Marktanteile bei PC-Titeln. Dabei reicht die Auswahl von Aufbau-Titeln bis hin zu Rollenspielen.

Zu den strategischen Höhepunkten zählt ohne Zweifel die Aufbau-Simulation “Anno 1701″. Der dritte Teil der beliebten Reihe von Sunflowers vereint grafisch aufwändige 3D-Optik mit den bekannten Stärken der Vorgänger. Erneut geht es darum, Insel zu besiedeln, eine Infrastruktur aufzubauen und möglichst erfolgreich Handel zu betreiben. Gegenüber dem Vorgänger “Anno 1503″ haben die Entwickler den militärischen Anteil des Spiels deutlich zurückgeschraubt.

Dafür bietet “Anno 1701″ den von den Fans geforderten Mehrspieler-Modus via LAN oder Internet bereits von Beginn an. Ansonsten halten sich die Änderungen weitgehend in Grenzen. Das der Titel trotzdem zum nächtelangen Spielen verleitet, liegt an der großartigen Athmosphäre, der wunderhübschen Grafik und der sehr lebendig wirkenden Inselwelt. Die Warenkreisläufe sind einfach gestaltet.

In “Caesar 4″ von Sierra schlüpft der Spieler in die Rolle eines Statthalters. Dessen Aufgabe ist es, für Caesar Siedlungen zu begründen und prächtig gedeihen zu lassen. Die Aufbaustrategie besticht mit Übersichtlichkeit und ansehnlicher Grafik. Gerät das Wachstum der Stadt einmal ins Stocken, helfen Berater mit ihren Analysen weiter. Der Spieler kümmert sich derweil darum, dass einfache Plebejer und die Mittelschicht zufrieden gestellt werden.

Viele Steuern zahlen allerdings nur die verwöhnten Patrizier. Im Gegensatz zu den beiden anderen Schichten arbeiten sie zwar nicht, verlangen aber umso mehr nach Unterhaltung und Luxusgütern. Damit diese nicht die Stadt verlassen, baut der Spieler Theater und treibt Handel, um an exotische Güter wie beispielsweise Gewürze zu gelangen. Werden die kaiserlichen Forderungen nicht erfüllt, schickt Caesar Truppen, und es kommt zur Auseinandersetzung. Aufbaustrategen sind bei “Caesar 4″ gut aufgehoben.

Wer weniger Wert auf den Aufbau legt, sollte sich die Echtzeit-Strategie “Stronghold Legends” von Firefly Studios ansehen. Dabei dreht sich beim neuesten Sprössling der Reihe alles um berühmte Sagen. In drei unterschiedlichen Kampagnen schlüpft der Spieler entweder in die Rolle von König Artus, er erlebt die germanischen Sagen vom mächtigen Siegfried oder er spielt den berüchtigten Grafen Dracula. Die Verwaltung der eigenen Burg ist nicht mehr ganz so wichtig wie noch in “Stronghold 2″. Dafür ist beim Aufbau der Nahrungsmittel-Produkion und der Werkstätten Eile geboten, damit die eigene Truppe nicht vom Gegner überlaufen wird.

Frustresistenz brauchen die Fans der “Gothic”-Serie. Kaum ein anderes Strategiespiel wurde seit langem derart sehnsüchtig erwartet wie “Gothic 3″. Doch die ausgelieferte Version weist arg viele Bugs auf. Mittlerweile haben die Entwickler durch mehrere Patches zwar einige Fehler ausgemerzt. Doch alle Ungereimtheiten sind leider noch nicht beseitigt. Beispielsweise offeriert die Künstliche Intelligenz immer noch manche Schwäche. Dabei hat der Titel das Zeug zu einem wirklich guten Rollenspiel.

“Gothic 3″ beinhaltet eine wunderschöne Fantasywelt mit toller Atmosphäre und anspruchsvollen Quests. Die Fantasywelt Myrtana ist mit mehreren Fraktionen besiedelt. Lobenswerter Weise gibt es keine festen Charakterklassen: Der Spieler kann seinen Charakter zum Fechtmeister ausbilden und ihn gleichzeitig das Knacken verschlossener Truhen erlernen lassen. Angesichts der Probleme des Spiels brauchen potenzielle Käufer weiterhin Geduld. (ddp)

Stromverbrauch und Tempo von Speicherkarten

Wer sich eine neue Speicherkarte für die Digitalkamera, den PDA oder die Playstation Portable (PSP) zulegen will, sollte nicht nur auf den Preis achten. Eine zu hohe Stromaufnahme der Karte leert die Akkus in Windeseile, eine langsame Karte blockiert die Kamera beim Speichern einer ganzen Fotoserie.

Im Test habe sich gezeigt, dass Verbraucher bei No-Name-Produkten besonders kritisch sein sollten, berichtet das Magazin weiter. Falls überhaupt keine Geschwindigkeit angegeben werde, sei im Zweifel der Griff zu einem Markenprodukt die bessere Wahl. Hitachis Microdrive-Festplatte in Gestalt einer Compact-Flash-Karte sei zwar sehr preiswert, verbrauche aber fünfmal mehr Strom als herkömmliche Flash-Karten. Außerdem sei das Laufwerk vergleichsweise langsam.

Von Hochgeschwindigkeits-Karten profitierten allerdings nur wenige Anwender, darunter etwa Besitzer hochwertiger Digitalkameras, wie die “c´t” berichtet. Diese könnten die Anzahl der pro Sekunde geschossenen Bilder mit einer schnellen Karte mehr als verdoppeln. Eine andere Anwendung sei die PSP, schnelle Memory Sticks mit bis zu 10 MByte pro Sekunde verhinderten hier lange Wartezeiten beim Speichern von Videos oder Spielen. (ddp)

Funktastaturen machen es Datenspionen leicht

Die Eingaben durch Funktastaturen können durch Datenspione oft ohne Probleme abgehört und protokolliert werden. Zwar verfügten Infrarot-Tastaturen nur über eine geringe Sendeleistung, wodurch der Empfangsbetrieb nach wenig mehr als zwei Meter Reichweite zusammenbreche, berichtet die Computerzeitschrift “PC Professionell” (Heft 12/2006).

Klassische Funktastaturen, die bei 27 Megahertz funken, bergen ein ungleich größeres Risiko, denn sie strahlen ihre Daten unverschlüsselt über 30 Meter weit aus, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Spione könnten die Eingaben der Anwender mittels einer modifizierten Funktastatur und eines CB-Funkgeräts mitlesen und protokollieren. Bluetooth-Tastaturen (2,4 Gigahertz) seien sicherer, da sie wegen des verwendeten Frequenzsprungverfahrens nur mit höherem Aufwand abgehört werden können. Allerdings sollte man die Tastatur mit Authentifizierung und aktivierter Verschlüsselung betreiben. (ddp)