Absatzrueckgang bei BMW
Der Autohersteller BMW hat im Juli gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Absatzrückgang verzeichnet. Nachdem die Verkäufe im ersten Halbjahr noch um 8,0 Prozent angezogen hatten, brachen sie im Juli um 7,7 Prozent ein, wie der Konzern am Montag in München mitteilte.
Der Autohersteller hatte für das zweite Halbjahr bereits vor einer Abschwächung der Wachstumsrate gewarnt, rechnet aber im Gesamtjahr dennoch mit höheren Verkäufen als 2005. Im vergangenen Jahr waren über alle drei Marken hinweg 1,3 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert worden.
BMW begründete den Verkaufsrückgang im Juli mit mehreren Sondereffekten. Zum einen habe im Vorjahresmonat die volle Verfügbarkeit der 3er Limousine nach ihrer Markteinführung im März zu einer hohen Nachfrage geführt. Während damals 28 137 Einheiten des Modells ausgeliefert worden waren, beliefen sich die Verkäufe nun auf nur 25 141 Autos.
Zusätzlich hätten weitere, durch den Modellzyklus bedingte Effekte zu schwächeren Verkäufen geführt. So komme das neue 3er Coupe erst im September auf den Markt. Entsprechend seien die Verkäufe der alten Version um 54 Prozent auf 1080 Fahrzeuge zurückgegangen. Zugleich verwies BMW auf den fortgeschrittenen Modellzyklus des Geländewagens X5. Dazu komme die durch den Umbau eingeschränkte Kapazität im Mini-Werk in Oxford. (ddp)






