Auto-Versicherung
Drei Viertel aller Autofahrer können in der Kfz-Haftpflichtversicherung im kommenden Jahr mit einer besseren oder gleichen Typklasse rechnen. Rund zwei Drittel aller Autos bleiben sogar ganz unverändert, nur 0,2 Prozent variieren um drei oder mehr Klassen. Das teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin mit.
Das ergibt sich aus der Typklassenberechnung der deutschen Versicherer für alle rund 17 000 Automodelle, die ab sofort gilt. Allerdings ist jede Versicherungsgesellschaft in der Gestaltung der jeweiligen Tarifklasse frei. “Deshalb”, rät Andrea Hoffmann von der Verbraucherzentrale Sachsen, “sollte man die einzelnen Tarife und die angebotenen Leistungen sorgfältig vergleichen.” Wer seine Kraftfahrt-Versicherung zum Jahresende wechseln möchte, muss grundsätzlich den Vertrag bis zum 30. November kündigen. Im Vorfeld dieses Stichtages bieten Verbraucherschützer wie Autoclubs erfahrungsgemäß umfangreiche Versicherungsvergleiche an.
Wie der GDV weiter mitteilte, können die Typklassen im Internet unter gdv.de oder typklasse.de abgefragt werden. Dort kann sich jeder über die genaue Einstufung seines Fahrzeuges in Vollkasko, Teilkasko und Autohaftpflicht informieren. Neben den Typklassen des aktuellen Systems werden auch die alten angezeigt. Wie das Typklassensystem funktioniert, können Autofahrer unter versicherung-und-verkehr.de nachlesen.
In der Kaskoversicherung gibt es den Versicherern zufolge immer weniger Umstufungen. So seien beispielsweise in der Vollkasko rund 66 Prozent der Fahrzeuge ohne Umstufung geblieben. In der Teilkasko würden 34 Prozent in eine bessere Typklasse eingestuft, während 61 Prozent ohne Änderungen bleiben. Sprünge von mehr als drei Klassen gebe es kaum noch. (ddp)






