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PC-Lexikon 2009

Das große PC-Lexikon 2009 - Die wichtigsten Begriffe aus der IT-Welt zusammengefasst auf 770 Seiten

Auch wenn das Internet für die Recherche weithin die Informationsquelle Nummer eins ist, haben gedruckte Lexika als Wissensschatztruhe noch lange nicht ausgedient. Sie bringen Begriffe und Themen verständlich, redaktionell überprüft und akkurat aufbereitet auf den Punkt. Eine dieser umfassenden und nützlichen Enzyklopädien ist „Das große PC-Lexikon 2009“ von Data Becker. Die jetzt erschienende 14. Auflage listet auf 770 Seiten die wichtigsten Trend- und Fachbegriffe aus der Welt des PCs und Internets auf. Das Buch hilft, beim Wust der immer mehr werdenden Computerinformationen den Durchblick für das Wesentliche zu bewahren. Erstmals ist das auch zum Schmökern und Querlesen gedachte Werk nun auch in einem festen Einband erschienen, sodass die lesenswerten Inhalte nun auch den passenden Rahmen erhalten haben.

Von den Highlights zu Windows Vista und MS Office 2007 über die neusten Techniken der digitalen Fotografie bis hin zu aktuellen Trends im Internet und wichtigen Hardware-Neuheiten wie dem iPhone von Apple: Im neuen Lexikon findet man in kompakten Beschreibungen einfach alles, was die Computerwelt im Moment bewegt. Top-Websites zu einzelnen Begriffen sowie Praxistipps, thematische Übersichtstabellen und Checklisten bieten weiterführende Informationen und in die Tiefe gehendes Hintergrundwissen. Infoboxen zu angesagten Free- und Sharewareprogrammen und praxisorientierte Experten-Tipps machen das PC Lexikon 2008 zum unverzichtbaren Nachlagewerk. Der praktische QuickIndex erleichtert dabei das schnelle Auffinden gesuchter Themen und dient gleichzeitig als Abkürzungsverzeichnis und Englisch-Deutsch-Glossar.

“Das große PC-Lexikon 2009″ (ISBN: 9783815829448) von Dr. Andreas Voss ist bei Data Becker erschienen und kostet 24,95 Euro.

Computerviren immer krimineller

Klassische Computerviren haben 2006 weiter deutlich an Bedeutung verloren. Schädlinge, die beispielsweise in den Bootbereich von Computern eingreifen, kämen immer seltener vor und spielten kaum noch eine Rolle. Der Virenexperte Andreas Marx, Geschäftsführer der AV-Test GmbH, sieht dagegen eine deutliche Kriminalisierung der Angriffe auf PC und Computersysteme in erster Linie über das Internet.

Per E-Mail werden zunehmend Würmer und Trojanische Pferde verbreitet. Außerdem gibt es wachsende Bemühungen, Endanwender auf gefälschte Internetseiten zu lenken. Auf diese Weise werde unter anderem versucht, Zugangsdaten für Bankkonten in Erfahrung zu bringen. Neben einer funktionierenden Antivirensoftware und einer Firewall nennt Marx “eine gesunde Vorsicht” beim Umgang mit den persönlichen Daten dringend geboten.

Der Magdeburger Experte geht davon aus, dass sich 2006 die Zahl der Computerviren gegenüber dem Vorjahr auf rund 500 000 mehr als verdoppelt hat. Noch 1996 waren weltweit gerade einmal 100 verschiedenen Viren im Umlauf. (ddp)

Windows Mail ersetzt Outlook Express

Microsoft verabschiedet sich mit dem Start des kommenden Betriebssystems Windows Vista von dem beliebten E-Mail-Programm Outlook Express. Der Nachfolger heißt Windows Mail und soll populären Freeware-Mailern wie Mozilla Thunderbird Paroli bieten, wie die Computerzeitschrift “PC Professionell” (Heft 12/2006) berichtet.

Beide Mechanismen basieren auf der von Microsoft entwickelten Smartscreen-Technik. Diese ermittelt anhand von gesammelten Daten aus User-Ratings für jede ankommende Nachricht die Wahrscheinlichkeit, mit der Betreffzeilen, Wörter, Links oder andere Merkmale auf Spam hinweisen, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Diese E-Mails werden aussortiert. Zusätzlich trainiert der Anwender Smartscreen automatisch, indem er unerwünschte Post manuell löscht.

Die neue Funktion Schnellsuche hilft, Informationen in Nachrichten oder Anhängen wiederzufinden. Dazu muss der neue Mail-Client nicht einmal separat geöffnet sein: Bereits in der Eingabeaufforderung können Begriffe in E-Mails oder Attachments recherchiert werden. (ddp)

Datenrettung beim Computer

Es ist der Albtraum jedes Computerbesitzers: Wichtige Dateien sind plötzlich beschädigt, weil Viren im System wüten oder der Strom ausgefallen ist. Im schlimmsten Fall sind sie spurlos von der Festplatte verschwunden oder versehentlich gelöscht worden. Doch das ist noch kein Grund zur Panik - meist lassen sich Dateien mit ein paar Tricks doch noch retten.

Programme zur Datenrettung gibt es viele - so wie das kostenlose PC Inspector File Recovery (pcinspector.de/file_recovery/welcome.htm). Es findet Laufwerke, auch wenn der Boot Sektor beschädigt wurde, und rekonstruiert Dateien mit Uhrzeit und Datum. Das Tool DTI Fast File Recovery (german-sales.com/fastfilerecovery.htm) kann selbst von einem USB-Stick aus arbeiten, wenn etwa gleich das eigentliche Laufwerk nicht mehr reagiert. Das Programm rettet Daten, die versehentlich von der Festplatte gelöscht wurden, und kann auch dann eingesetzt werden, wenn die Festplatte neu formatiert wurde. Es ist allerdings nicht kostenlos.

Selbst schwierige Fälle lassen sich mit dem kostenpflichtigen R-Studio (data-recovery-software.net/de) doch noch lösen. Es funktioniert beispielsweise auch dann, wenn die Partition zwischenzeitlich mit einem anderen Dateisystem neu formatiert wurde. Mit dem Tool lassen sich auch Image-Dateien für ganze Festplatten, Partitionen oder Teile erstellen, mit denen anschließend genauso verfahren werden kann wie mit ganz normalen Datenträgern.

Allerdings können selbst die besten Tools nicht mehr weiterhelfen, wenn die Festplatte physikalisch unbrauchbar geworden ist. Auf solche besonders schwierigen Fälle haben sich Firmen wie Convar (datenretter.de) und Vogon (vogon.de) spezialisiert. Sie retten in Labors Daten von defekten Festplatten - jedoch zu einem sehr hohen Preis, denn der Aufwand ist enorm. Daher sollte man sich vorher überlegen, ob dies wirklich notwendig ist.

Wer regelmäßig Backups von seinen Dateien anlegt, braucht solche Dienste nicht. Alle wichtigen Daten sollten daher regelmäßig auf einem externen Medium - etwa einer CD - gesichert werden. Dazu reicht ein kleines Brennprogramm wie Nero. Wer keine großen Datenmengen hat, kann sie auch auf einen USB-Stick kopieren. Windows XP macht dies ganz einfach: Über den Arbeitsplatz auf die zu sichernden Dateien gehen, sie markieren, im linken Fenster den Punkt Kopieren wählen und den Pfad zum USB-Stick eingeben. Für größere Dateien bietet sich eine externe Festplatte an.

Für Daten-Backups gibt es auch einige Freeware-Programme zum Download im Internet, so wie BackUp Maker (backupmaker.com), VIF Archiver (softcat.org/vif/index.php) und Z-D Backup (z-dbackup.de). Sie erledigen diese Aufgabe ganz automatisch zum gewünschten Zeitpunkt - etwa vor dem Herunterfahren des Computers. Natürlich müssen sie zunächst konfiguriert werden: Der User muss festlegen, welche Daten wie gesichert werden sollen. Der eigentliche Sicherungsvorgang dauert danach nur noch wenige Minuten, und bei einem Totalausfall des Rechners spart man viel Zeit und Geld für die Wiederherstellung von Daten.

Wer ganz und gar auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Festplatte regelmäßig spiegeln. Auch dafür gibt es Programme - etwa Acronis True Image (acronis.de). Es erstellt eine komplette Kopie der Festplatte einschließlich Betriebssystem, Anwendungen und Daten. Mit Acronis lassen sich auch die Einstellungen von Programmen wie Microsoft Office wiederherstellen. Auch Daten-Backup und Datenrettung sind damit möglich. Das Programm ist kostenpflichtig, eine Testversion ist für 15 Tage erhältlich. (ddp)

GPS Navigationssystem

Sie gehören zu den Hits auf der weihnachtlichen Wunschliste. Vor allem Männer interessieren sich für die hilfreiche Elektronik. Doch beim Kauf heißt es aufpassen. Nicht nur die Preise schwanken bei Mediamarkt, Saturn und Co, so manches Gerät hat auch seine Tücken. Zwischen 350 und 670 Euro kosten die mobilen Navigationsgeräte, die der ADAC jetzt getestet hat.

Mit der Note “Gut” wurde das tomtom one Testsieger des ADAC. Abgesehen von der Kategorie “Routenführung” erhielt es nur Bestnoten. Auch der zweite Vertreter dieses Herstellers, das tomtom Go 710 erhielt ebenso wie das Mio C 710 ein “Gut”. Insgesamt sechs Geräte wurden mit “Zufriedenstellend” bewertet, und nur das schon erwähnte Gerät war praktisch unbrauchbar.

Bei der Zieleingabe arbeiten heute die meisten Geräte mit einem Touchscreen, manche mit einem kleinen Stift, der störende Fingerabdrücke auf dem Bildschirm vermeiden hilft. Etwas umständlicher funktioniert die Eingabe beim Naviflash. Hier gibt es eine kleine Fernbedienung am Lenkrad.

Ein anderes wichtiges Kriterium bei der Beurteilung ist die Zeit, die für die Routenberechnung gebraucht wird. Zwischen 43 (tomtom one) und 90 Sekunden (ViaMichelin) dauert es, bis die Geräte wissen, wo es hingeht. Nach Unterbrechungen der Zielführung, zum Beispiel nach dem Verlassen eines Parkhauses, sind die Zeitspannen, die das Navigationsgerät braucht, um sich neu zu orientieren, noch länger. Während das Sony-Navi schon nach 7,5 Sekunden wieder im Bilde ist, braucht das tomtom GO 710 eine Minute und 23 Sekunden. “Zeit, in der man vielleicht eine Abzweigung verpasst”, kritisiert Grieving.

Bei der Sprachausgabe gefielen den Testern am besten die beiden tomtoms und das Mio C 710. Die grafische Darstellung der Karte wurde beim tomtom one und beim Mio mit einer glatten Eins bewertet. Beim Falk störte der große fette Kreis mit Pfeil, der um die aktuelle Position gezogen wird. “In Sachen Routenberechnung stellt das Gerät von Falk alle anderen in den Schatten”, urteilte der Autoclub. Es finde immer den besten Weg.

Auf die Staumeldungen des TCM-Systems reagieren die Geräte unterschiedlich. Besser sind hier Lösungen, die Stauumfahrungen nicht automatisch verarbeiten, sondern vorher fragen, ob der Umweg überhaupt berechnet werden soll. (ddp)