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Archive for the ‘Computer’


Stromverbrauch und Tempo von Speicherkarten

Wer sich eine neue Speicherkarte für die Digitalkamera, den PDA oder die Playstation Portable (PSP) zulegen will, sollte nicht nur auf den Preis achten. Eine zu hohe Stromaufnahme der Karte leert die Akkus in Windeseile, eine langsame Karte blockiert die Kamera beim Speichern einer ganzen Fotoserie.

Im Test habe sich gezeigt, dass Verbraucher bei No-Name-Produkten besonders kritisch sein sollten, berichtet das Magazin weiter. Falls überhaupt keine Geschwindigkeit angegeben werde, sei im Zweifel der Griff zu einem Markenprodukt die bessere Wahl. Hitachis Microdrive-Festplatte in Gestalt einer Compact-Flash-Karte sei zwar sehr preiswert, verbrauche aber fünfmal mehr Strom als herkömmliche Flash-Karten. Außerdem sei das Laufwerk vergleichsweise langsam.

Von Hochgeschwindigkeits-Karten profitierten allerdings nur wenige Anwender, darunter etwa Besitzer hochwertiger Digitalkameras, wie die “c´t” berichtet. Diese könnten die Anzahl der pro Sekunde geschossenen Bilder mit einer schnellen Karte mehr als verdoppeln. Eine andere Anwendung sei die PSP, schnelle Memory Sticks mit bis zu 10 MByte pro Sekunde verhinderten hier lange Wartezeiten beim Speichern von Videos oder Spielen. (ddp)

Funktastaturen machen es Datenspionen leicht

Die Eingaben durch Funktastaturen können durch Datenspione oft ohne Probleme abgehört und protokolliert werden. Zwar verfügten Infrarot-Tastaturen nur über eine geringe Sendeleistung, wodurch der Empfangsbetrieb nach wenig mehr als zwei Meter Reichweite zusammenbreche, berichtet die Computerzeitschrift “PC Professionell” (Heft 12/2006).

Klassische Funktastaturen, die bei 27 Megahertz funken, bergen ein ungleich größeres Risiko, denn sie strahlen ihre Daten unverschlüsselt über 30 Meter weit aus, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Spione könnten die Eingaben der Anwender mittels einer modifizierten Funktastatur und eines CB-Funkgeräts mitlesen und protokollieren. Bluetooth-Tastaturen (2,4 Gigahertz) seien sicherer, da sie wegen des verwendeten Frequenzsprungverfahrens nur mit höherem Aufwand abgehört werden können. Allerdings sollte man die Tastatur mit Authentifizierung und aktivierter Verschlüsselung betreiben. (ddp)

Tony Tough 2 - Adventure Game

Vor drei Jahren landete dtp mit “Tony Tough” einen Überraschungshit auf dem Adventure-Markt. Jetzt ist mit “Tony Tough 2 - Der Klugscheißer kehrt zurück” der Nachfolger erschienen. Anders, als der Titel erahnen lässt, wird die Vorgeschichte des Privatdetektivs erzählt.

Tony ahnt es schon, als ihm der Schulbus vor der Nase wegfährt - dieser Tag wird ätzend. Während der 13-Jährige sich mit seinem Lehrer und einer Krankenschwester herumärgert, wird die Haushälterin seiner Familie entführt. Zwar bekommt der Dreikäsehoch davon zunächst nichts mit - er ist auf der Suche nach einer Perücke, um endlich vollwertiger Privatdetektiv zu werden - doch auf der Wanderung durch sein Heimatdorf merkt er schließlich, das irgendwas faul ist.

“Tony Tough 2″ ist ein klassisches Point&Click-Adventure: Der Spieler sammelt Gegenstände ein, kombiniert sie und redet mit jedem, der ihm im Verlauf des Spieles über den Weg läuft. Die Dialoge sind größtenteils ziemlich witzig, können nach Wunsch aber auch übersprungen werden. In Zwischensequenzen wird nach und nach enthüllt, was es mit der Entführung auf sich hat.

Die Rätsel selbst sind meist relativ logisch und mit ein bisschen Ausprobieren auch gut zu knacken. Allerdings fehlen häufig Hinweise, was Tony als nächstes unternehmen sollte. Zudem ist das Adventure sehr linear aufgebaut, was angesichts der vielen Laufwege schnell nervt.

Fazit: “Tony Tough 2″ ist lustig, hat aber viele Macken. Der Spieler wird zu oft allein gelassen und weiß nicht, was er als nächstes tun soll. Die eindeutig zu kurze Spielzeit wird durch lange Laufwege künstlich verlängert - der Spaß bleibt dabei auf der Strecke. Ohnehin nerven die vielen Bugs. Zwar werden Freunde des skurrilen Humors wieder voll auf ihre Kosten kommen, dennoch reicht “Der Klugscheißer kehrt zurück” leider nicht an seinen Vorgänger heran. (ddp)

Highend-Grafikkarte und Windows Vista

Spielefeans sollten mit der Anschaffung einer neuen Highend-Grafikkarte erst den Start des neuen Betriebssystems Windows Vista Anfang kommenden Jahres abwarten. Anderenfalls wird zum Spielen der neuesten Titel in hoher Qualität unter Vista wieder ein neues Modell benötigt, wie die Computerzeitschrift “PC Professionell” (Ausgabe 11/2006) berichtet.

Unter Vista könnten sich beispielsweise mit einem Grafikprozessor Radeon 1950XTX oder Geforce 7950 GX2 bestückte Karten zum derzeitigen Preis von 400 bis 500 Euro als Fehlinvestition herausstellen, wie das Magazin weiter berichtet. Eine bessere Lösung seien deshalb derzeit Modelle mit Geforce 7900GT oder ATI Radeon 1900GT. Sie erzielten bereits für 200 bis 250 Euro gute Leistungen.

Für weniger anspruchsvolle Spiele genügen auch Mittelklassekarten mit X1600-Chips von ATI oder der 7600er-Reihe von Nvidia. Die Grafikchips auf günstigen Karten unter 100 Euro sind nur für ältere Spiele mit niedrigen Anforderungen an die 3D-Leistung geeignet. (ddp)

TFT Flachbildschirm

Wer sich einen aktuellen TFT-Flachbildschirm zulegen will, sollte nicht nur auf die Reaktionszeit des Geräts schauen. Er sollte sich vorher über den Einsatzzweck im Klaren sein, empfiehlt die Computerzeitschrift “PC Professionell” (Heft 10/2006). Den Rundum-Alleskönner unter den TFT-Monitoren gibt es demnach nicht.

Die Reaktionszeit sei zwar weiterhin ein wichtiges, aber nicht das allein entscheidende Kriterium. Weil diese Angaben oft geschönt seien, sollte man sich beim Verkäufer nach der Grau-zu-Grau-Umschaltzeit erkundigen. Dieser Mittelwert aus mehreren Graustufenwechseln habe die größte Praxisrelevanz. Eine Reaktionszeit von 16 Millisekunden sei für die meisten Spiele ausreichend, ab 12 Millisekunden spreche man von “schlierenfrei”.

Unter den verschiedenen Display-Normen bieten der Zeitschrift zufolge MVA und PVA derzeit den besten Kontrast bei größten Blickwinkeln. Sie erforderten zur Farbdarstellung aber eine stärkere Hintergrundbeleuchtung und damit einen höheren Energieverbrauch. Außerdem seien beide Panels oft zu langsam für Spiele. Erste Wahl für Spieler seien die weit verbreiten TN-Displays. Diese seien zwar preisgünstig, hätten allerdings Tücken bei der Farbdarstellung. (ddp)