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Archive for the ‘Computerspiele’


Verbot Killerspiele

Verbot gewaltbeherrschter Computerspiele für Minderjährige: Der Bundesrat hat heute die vom Bundestag Anfang Mai 2008 beschlossene Änderung des Jugendschutzgesetzes bestätigt. Kernpunkt der Änderung ist der bessere Schutz von Minderjährigen vor Gewaltdarstellungen. Das umfasst auch das Verbot, sogenannte Killerspiele an Kinder und Jugendliche abzugeben. Via: golem.de

Playstation Portable PSP und Nintendo DS

Die beiden aktuellen mobilen Spielkonsolen Playstation Portable (PSP) und Nintendo DS verfügen mittlerweile über ein mehr als ansehnliches Spieleportfolio. Während sich die PSP dabei als besonders geeignet für Renn-, Sport- und Actionspiele erwiesen hat, hat sich der DS besonders für Jump&Run und Strategiespiele hervorgetan. Dabei bestreiten die Entwickler von DS-Spielen gerne neue Wege.

Recherchetalent ist bei “Phoenix Wright: Ace Attorney” von Capcom für den DS gefragt. In dem Strategiespiel im Comic-Look gilt es, als junger Anwalt vor Gericht Mordfälle zu lösen und Freisprüche zu erwirken. Dazu untersucht der Spieler mithilfe des Touchscreen Beweismaterial, nimmt Zeugen ins Kreuzverhör und bastelt an seiner Beweisführung. Der Krimi bietet eine packende Story und eine intuitive Steuerung, die selbst Anfängern leicht von der Hand geht. Die zu lösenden Fälle sind zu Beginn recht einfach, erfordern im Spielverlauf jedoch zunehmend mehr Einsatz.

Wer lieber durch quietschbunte Landschaften reitet, liegt bei “Yoshi´s Island DS” von Nintendo richtig. Das liebevolle Jump&Run besticht mit einem hervorragenden Level-Design, einfacher Bedienung und spielt sich herrlich unkompliziert. Auf dem Rücken von Dino Yoshi begeben sich Klein-Mario und seine Freunde auf Rettungstour: Der böse Zauberer Kamek will alle Babys entführen und hat sich als erstes Opfer Klein-Luigi ausgesucht. Mit den Kindern auf dem Rücken hüpft der Spieler durch abwechslungsreiche Levels und setzt sich gegen zahlreiche Gegner zur Wehr. Dabei verfügen die einzelnen Charaktere über unterschiedliche Eigenschaften. Das tolle Jump&Run ist auch älteren Spielern zu empfehlen.

Etwas actionreicher geht es in “Spyro - A New Beginning” für DS von Vivendi zu. Aus der Verfolgersicht steuert der Spieler einen Drachen erneut durch eine bunte Fantasiewelt. Mit Tastenkombos setzt sich der kleine lilafarbene Drache gegen die zahlreichen Gegner zur Wehr. Spyro-Fans kommen mit dem neuen Titel auf ihre Kosten.

Richtig actiongeladen geht es in “Star Wars Lethal Alliance” von Ubisoft für die PSP zur Sache. In dem 3D-Spiel schlüpft der Spieler in die Rolle von Rianna Saren. Aus der Verfolgersicht steuert der Spieler die Frau durch Missionen im Imperium, immer auf der Suche nach Beweisen für die Existenz des Todessterns. Gegner wie Sturmtruppen nimmt Rianna automatisch ins Visier. Kommt sie an Terminals mal nicht weiter, hilft ein kleiner Droide. Auf Knopfdruck gehen beide gemeinsam gegen Sturmtruppen zu Werke. Das nett anzusehende Actionspiel bietet eine spannende Geschichte und lohnt nicht nur für Star-Wars-Fans einen Blick.

Weniger futuristisch, dafür um so gewaltiger sind die Helden in “WWE Smackdown vs. RAW 2007″ von THQ für die PSP. Dabei schickt der Spieler mit einer intuitiven Steuerung die Größen der Wrestling-Szene in den Shows auf die Bretter. Die Wrestler sehen ihren Vorbildern verblüffend ähnlich und bewegen sich flüssig über den PSP-Bildschirm. Wer sich zwischen den Seilen clever anstellt, schaltet durch Erfolge im Storymodus Wrestling-Legenden frei. Trotz häufiger Ladezeiten werden Wrestling-Fans ihre Freunde an diesem sehr guten Sportspiel haben.

Fingerspitzengefühl ist dagegen bei “Mercury Meltdown” von Atari für die PSP gefragt. Dabei manövrieren Knobelfreunde erneut per Analogstick Quecksilbertropfen durch unterschiedliche Kurse. Die Steuerung ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, dafür sind die Levels sehr abwechslungsreich und fordernd. Dank weit mehr als 100 Stufen haben Knobelfreunde lang anhaltenden Spielspaß.

Ganz der Serientradition folgt Segas “Sonic Rivals” für die PSP. Dabei rast der blaue Igel durch abwechslungsreiche Rennstrecken. Aus der Seitenansicht weicht der Spieler Hindernissen aus, steuert Beschleunigungsstreifen an. Spielziel ist der Gewinn von Wettläufen gegen Computergegner. Außer dem Kontrahenten warten in den Spielstufen keine weiteren Gegner. Nur wer den Überblick behält, hat bei diesem rasanten Jump&Run eine Chance. (ddp)

Flachbildschirme bei PC-Spielen

Aktuelle LC-Displays zeigen dank spezieller Beschleunigungstechniken zwar scharfe und schlierenfreie Bilder auch bei schnellen Bewegungen. Doch einige Geräte holen die Bilder erst mit einer erheblichen Verzögerung auf den Schirm, wie das Computermagazin “c´t” (Ausgabe 26/06) berichtet.

Die so genannte Overdrive-Technik ermöglicht mittlerweile auch Flachbildschirmen besonders kurze Schaltzeiten und ist bei Computerspielen mit rasanten Bildfolgen wichtig. Wie die “c´t” weiter berichtet, setzen einigen Hersteller die neue Technik jedoch nur ungenügend um. In der Folge sind zwar keine Schlieren zu sehen, der Monitor gibt das Bild aber unbemerkt deutlich verzögert aus: Einige Bildschirme hängen bis zu 50 Millisekunden hinter dem Geschehen her.

Anwender, die nur Office-Programme nutzen, Filme schauen oder Strategietitel spielen, bemerken die Verzögerung in der Regel gar nicht. Bei Actionspielen stört dies jedoch. Deshalb sollten PC-Spieler vor dem Kauf das Gerät ihrer Wahl gründlich testen. (ddp)

Computerspiel Sherlock Holmes

Meisterdetektive mit Vorliebe für Computerspiele können sich freuen: Mit “Sherlock Holmes - Die Spur der Erwachten” hat Frogster Interactive ein spannendes Adventure für Tüftler auf den Markt gebracht.

Sherlock Holmes langweilt sich schrecklich: Ausnahmsweise erweisen sich die Londoner als gesetzestreue Bürger. Doch dann verschwindet ein junger Maori aus dem Haus seines Dienstherren. Der Meisterdetektiv wittert sofort ein Verbrechen, schnappt sich Lupe und Maßband und geht auf Spurensuche. Schnell findet er heraus, dass es dutzende ähnliche Fälle gibt - junge Ausländer, die offenbar entführt wurden. Dahinter scheint eine geheimnisvolle Sekte zu stecken, die zu allem entschlossen ist. Um sie zu enttarnen und eine schreckliche Bluttat zu verhindern, müssen Holmes und Dr. Watson quer durch England und Schottland bis in die Schweiz und nach Amerika reisen.

Die Rätsel im neuesten Sherlock-Holmes-Adventure haben es wieder einmal in sich. Schauplätze müssen genauestens untersucht werden, damit einem keine wichtigen - und oft gut versteckten Details - entgehen. Mit den Fundstücken geht es ins Labor des Meisterdetektivs: Dort darf man sich an einem Mikroskop und einem Analysegerät austoben. Natürlich löchert Holmes auch jeden mit Fragen, der ihm über den Weg läuft. Ab und zu muss der Spieler schriftlich beweisen, dass er den Durchblick behalten hat und seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen kann. Dazu muss er in ein kleines Fenster die Antwort auf eine Frage eintippen.

Der Spieler schlüpft abwechselnd in die Rolle von Holmes und seinem treuen Begleiter Dr. Watson. Erstmals werden beide aus der Ego-Perspektive gesteuert, Point&Click-Elemente wurden dabei beibehalten. Die neue Steuerung macht die Suche nach versteckten Gegenständen zwar nicht gerade einfacher, ist aber sehr intuitiv, so dass man sich schnell daran gewöhnt hat.

Fazit: “Sherlock Holmes - Die Spur der Erwachten” hat zwar einige Macken, macht aber dennoch einen guten Eindruck. Die exzellente Grafik und stimmige Musik sorgen für viel Atmosphäre und die Story ist spannend. Die Rätsel sind nicht immer leicht, aber meist fair. Allerdings sind sie oft zu linear aufgebaut, und nicht selten fehlen Hinweise darauf, was als nächstes zu tun ist. Dennoch: Wer Spaß am Tüfteln hat, ist beim neuesten Sherlock-Holmes-Adventure genau richtig. (ddp)

Guitar Hero 2

“Guitar Hero” zählte im vergangenen Winter zu den Überraschungserfolgen für die Playstation 2. Jetzt steht der Nachfolger des beliebten Musikspiels in den Regalen. Activisions “Guitar Hero II” bietet erneut reichlich schnelle Riffs und jede Menge Gelegenheit zum Abrocken.

Gespielt wird das rasante Musikspiel natürlich nicht mit einem herkömmlichen Gamepad, sondern mit einer Plastikgitarre. Der ist im Paket zusammen mit dem Spiel für etwa 80 Euro erhältlich. Wer bereits den ersten Teil gespielt hat und dadurch eine Plastgitarre besitzt, kann das Spiel auch für knapp 50 Euro einzeln kaufen.

Das rote Plastikinstrument verfügt nicht über sechs Saiten, sondern fünf verschiedenfarbene Tasten am Hals. Am grundsätzlichen Spielprinzip hat sich nichts geändert: Wie gehabt fliegen auf dem Bildschirm Symbolfolgen in unterschiedlichen Farben auf den Spieler zu, während die Band im Hintergrund ihr Bestes gibt. Im Rhythmus der Musik gilt es, mit der einen Hand die richtige Farbtaste gedrückt zu halten und mit der anderen einen Klippschalter am Korpus des Controllers zu bewegen.

Selbst Anfängern mit lediglich einem Hauch von Rhythmusgefühl dürfte die Bedienung bereits nach kürzester Zeit leicht von den Fingern gehen. Im Verlauf des Stücks lädt der Spieler durch fehlerfreie Kombinationen einen Multiplikator auf , der die Punktzahl rapide ansteigen lässt. Ist der Balken auf diese Weise erst einmal aufgeladen, reißt er die Gitarre hoch und löst damit einen Verzerrer aus. Bei langen Tönen bewegt er das Tremolo in Richtung der Gitarre und verändert dadurch den Klang der gespielten Note.

Das Song-Repertoire der virtuellen Band umfasst mehr als 50 Titel, größtenteils Cover-Versionen bekannter Rock-Hits wie “You really got me”, “Killing in the name”, “Sweet Child O´Mine” oder “Heart-shaped box”, aber Songs von weniger bekannten Bands.

Im Karrieremodus wählt der Spieler sein Alter Ego aus einer Reihe von Gitaristen aus und begibt sich auf virtuelle Clubtour. Pro Bühne müssen mindestens drei von vier verschiedenen Songs anständig gespielt werden, um den nächsten Club und damit weitere Songs freizuspielen.

Fazit: “Guitar Hero II” lässt Träume verhinderter Gitarristen wahr werden. Das Musikspiel eignet sich dank eingängiger Steuerung, großer Songauswahl und guter Mehrspieler-Modi wunderbar für gesellige Abende. Fans von Musikspielen und verkannte Rockstars dürfen zugreifen. (ddp)