Rosenkohl saisonal kaufen
Rosenkohl hat in Deutschland ab Mitte Oktober bis Ende Januar Saison. “Häufig kann man ihn im November und Dezember preiswert einkaufen, so dass sich die Vorratshaltung durch Gefrieren lohnt”, sagt Isabelle C. Keller von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Rosenkohl ist auch schon Ende September und von Februar bis April im Angebot, allerdings nicht aus heimischen Anbau.
Beim Einkauf sollte man beachten, dass die Farbe der Blätter schön grün ist, nicht gelblich welk. Die Blätter des Kohls sollten fest um den Kopf sitzen. “Kenner behaupten, dass Rosenkohl ähnlich wie Grünkohl einmal Frost gehabt haben muss, so hat er einen milderen, süßlichen Geschmack”, sagt die Ernährungswissenschaftlerin.
Frischen Rosenkohl lagert man am besten im Vorratskeller oder im Kühlschrank. “Rosenkohl gehört zum klassischen Lagergemüse und lässt sich mühelos sieben Tage aufbewahren, ohne dass man mit geschmacklichen Einbußen rechnen muss”, erläutert die Expertin. Länger sollte es aber nicht sein, da sonst nicht nur der Geschmack, sondern auch Vitamine leiden.
“Im Vergleich zu anderen Gemüsesorten verträgt Rosenkohl auch für kurze Zeit Raumtemperatur, allerdings nimmt dann der Abfall, also gelbe welke Blätter, stark zu”, sagt Keller. (ddp)