Weblog

Blog zu allen Themen

Willkommen in unserem Weblog


Archive for the ‘Gesundheit’


urologenportal Behandlung und Vorbeugung

Ob Fragen zur Prostatauntersuchung oder zu Nieren- und Harnwegsinfektionen: Aktuelle Informationen zu Prävention, Diagnostik und Therapie bietet das neue Internetportal der Deutschen Gesellschaft für Urologie und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen. Das Angebot steht kostenlos unter urologenportal.de zur Verfügung.

Die Seite erläutert auf verständliche Weise Eingriffe wie die Sterilisation des Mannes oder eine Harnblasenspiegelung. Im “Lexikon” erfahren die Nutzer, was sich hinter medizinischen Fachbegriffen verbirgt. In einer virtuellen Sprechstunde erläutern Experten häufige Diagnosen aus der Urologie.

Darüber hinaus steht eine Urologen-Suche zur Verfügung, mit der Kliniken und Praxen in Wohnortnähe gefunden werden können. Eine Datenbank erleichtert den Kontakt zu Selbsthilfegruppen.

Fachbesucher erhalten über die Seite Links zu aktuellen Studien und eine Übersicht über Kongresse. Außerdem steht eine Stellenbörse für urologische Berufe zur Verfügung. (ddp)

Weblink: urologenportal.de

Barmer und DAK erhoehen Beitraege

Die größte gesetzliche Krankenkasse, die Barmer Ersatzkasse, erhöht zum 1. Januar ihren Beitragssatz um 0,6 Punkte auf 14,4 Prozent. Das entschied am Donnerstag laut einem Bericht des Berliner “Tagesspiegel” der Verwaltungsrat. Die DAK kündigte am Donnerstag eine Beitragserhöhung um 0,7 Punkte auf 14,5 Prozent des Bruttoeinkommens an.

Beide Kassen begründeten den Schritt vor allem mit der steigenden Mehrwertsteuer und den gesunkenen Bundeszuschuss. Die Barmer hat bundesweit 7,2 Millionen, die DAK 4,7 Millionen Mitglieder. In den vergangenen Tagen hatten bereits mehrere andere große Kassen Beitragssteigerungen beschlossen.

Das Bundesgesundheitsministerium sieht durch die kräftigen Beitragserhöhungen den Reformbedarf im Gesundheitswesen bestätigt. “Die Gesundheitsreform ist die Antwort auf nicht nachvollziehbare und durch Pump ausgelöste Beitragssatzerhöhungen”, sagte Ministeriumssprecher Klaus Vater in Berlin. Der Beitragsschub zeige die Reformbedürftigkeit des Kassenwesens. Nach der Reform werde es solche Entwicklungen nicht mehr geben.

Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen wiesen die Kritik des Ministeriums zurück. Die Beitragserhöhungen seien “politisch verschuldet” und “unbedingt notwendig”, um die Leistungen für die Versicherten zu sichern.

Auch der FDP-Gesundheitsexperte Daniel Bahr machte die schwarz-rote Bundesregierung für den Beitragsschub verantwortlich. Die Gesundheitsreform werde zu weiteren Erhöhungen in den nächsten Jahren führen, sagte er in Berlin. (ddp)

Schutz vor Karies

Sammeln sich Speisereste häufig im gleichen Zahnzwischenraum, könnte sich hier in Kürze Karies entwickeln. Selbst wenn der Zahn noch keine Beschwerden verursacht, sollte dann ein Zahnarzt aufgesucht werden. “Schmerzen sind immer das letzte Symptom einer Karies”, sagt Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer.

Auch wenn auf den Zahnhälsen oder in den Zwischenräumen plötzlich weiße oder braune Flecken zu sehen sind, könnte das ein baldiges Loch im Zahn ankündigen. “Selbst Zahnfleischbluten in Zwischenräumen ist ein Zeichen für ein höheres Kariesrisiko”, sagt Oesterreich.

Um Karies vorzubeugen, empfiehlt Oesterreich jedes halbe Jahr zur Kontrolle und Prophylaxe in die Zahnarztpraxis zu kommen. “Außerdem ist es ratsam, auf zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten zu verzichten”, sagt der Experte. Wer besonders anfällig für Karies ist, dem kann der Zahnarzt zudem Fluoridpräparate in Form von Gelen verschreiben. (ddp)

krankhaftes Kontrollbeduerfnis

Thomas überprüft auch im Urlaub seine geschäftlichen E-Mails und gibt seinen Angestellten genaue Arbeitsanweisungen. Nicole verlässt ihre Wohnung nur, wenn sie sauber ist und alle Sachen ordentlich an ihrem Platz liegen. “Gegen ein gewisses Maß an Organisation und Ordnung gibt es nichts einzuwenden”, sagt Psychotherapeutin Irmtraud Tarr.

Die Grenzen zwischen harmlosem Spleen, hohem Kontrollbedürfnis und krankhaften Zwängen sind fließend. “Doch auch Menschen, die nur einen bestimmten Lebensbereich stark kontrollieren wollen, fühlen sich davon schon getrieben”, berichtet die Therapeutin. Denn durch andauerndes Arbeiten und Organisieren auf diesem Gebiet bleibe ihnen kaum Zeit für sich selbst, zum Beispiel für eigene Gefühle oder Entspannung. “Dies spiegelt sich oft in einer angespannten Körperhaltung wider”, sagt Tarr. Häufig hätten Betroffene auch Rückenschmerzen, Nackenverspannungen oder Magen-Darm-Probleme.

“Das stark kontrollierende Verhalten stresst nicht nur den Menschen selbst, sondern auch seine Umgebung”, sagt Matt Galan Abend, Psychotherapeut mit Schwerpunkt Persönlichkeitsentwicklung. Wer beispielsweise seinen Ehepartner oder Mitarbeiter stark kontrolliere, setzt sie unter Druck. Nicht selten reagieren diese verärgert oder ziehen sich zurück. “Das ist wie bei einem nassen Stück Seife”, erläutert Abend, “je fester ich zupacke, desto eher entgleitet es mir”.

Deshalb sollte man sich bewusst bemühen, die Verantwortung für bestimmte Dinge abzugeben und anderen Menschen zu vertrauen. “Man muss sich immer wieder klar machen, dass niemand im Besitz der Wahrheit ist und sich alle Dinge auf viele Arten bewältigen lassen”, sagt Abend. Nur wenn man Alternativen und Fehler zulasse, könne man kreative Lösungen finden und sich weiterentwickeln. Dadurch würde das Leben wieder lebendiger und letzendlich auch leichter.

“Von der Kontrolle sind meist Lebensbereiche betroffen, die einem besonders am Herzen liegen oder in denen man besonders unsicher ist”, sagt Tarr. Durch kleine Unterlassungen könne man herausfinden, welche Gefühle das Loslassen auslöse. Häufig kämen dabei fast vergessene Empfindungen zum Vorschein. “Jemand, der seinen Partner stark kontrolliert, erinnert sich zum Beispiel an den Schmerz, den er als Kind bei der Scheidung der Eltern empfunden hat”, berichtet Tarr. In einer Kosten-Nutzen-Analyse sollte man dann herausfinden, wie viel Energie man in das Kontrollverhalten steckt und ob sich dies wirklich lohnt.

Die Psychotherapeutin vergleicht den Wunsch nach Kontrolle mit einer Sucht. “Wie bei der Entwöhnung von einer Droge sollte man sich kleine Schritte vornehmen”, empfiehlt Tarr. Wer Wert auf eine makellose Wohnung lege, könne zum Beispiel einen Raum ein paar Tage nicht putzen. “Dafür braucht man anfangs viel Disziplin, aber schon in einigen Wochen lassen sich neue Gewohnheiten schaffen”, sagt Tarr. Meist würde man merken, dass man durch das neue Verhalten Zeit für sich gewinnen kann und innerlich ruhiger wird.

Gerade in der Phase der Umgewöhnung kann ein gewisses Maß an Abstand zum eigenen Verhalten nützlich sein. “Dabei sollte man auf seine eigene Handlungen schauen wie auf die eines Fremden”, sagt Abend. In bestimmten Situationen helfe es, wenn man von sich selbst in der dritten Person rede. So könne man sich beispielsweise sagen “Thomas, was machst du da gerade? Du hattest doch beschlossen, im Urlaub keine E-Mails abzufragen”.

Unter Umständen können wohlgesinnte Menschen den Kontrollfreak unterstützen. “Ungewohntes Verhalten probiert man am besten in einem geschützten Raum aus, etwa bei Freunden oder in der Familie”, sagt Tarr. Diese sollte man auch um ein Feedback auf das eigene Verhalten bitten. “Sind sie selbst von der Kontrollsucht betroffen, können sie auch Bescheid geben, wenn sie sich eingeschränkt fühlen”, empfiehlt die Therapeutin.

In stressigen Situationen sollte man sich möglichst auf den Augenblick konzentrieren. “Unter Druck werden viele Kontrollsüchtige von Katastrophenfantasien gelähmt”, berichtet Tarr. Die Angst und der innere Druck ließen aber nach, wenn man nur die Aufgaben erledige, die im Moment anliegen. “Ich empfehle ´mentales Judo´ zur Bewältigung von Problemen”, sagt die Expertin: Schwierigkeiten im Leben seien unvermeidlich, doch sollte man ihnen möglichst entspannt entgegensehen und flexibel auf sie reagieren. (ddp)

Medikamente rechtzeitig vor Weihnachten holen

Damit es Weihnachten nicht zu einem Engpass im Medizinschrank kommt, sollten wichtige Medikamente rechtzeitig vor dem Fest besorgt werden. “Ratsam ist es, sich spätestens eine Woche vor den Feiertagen bei seinem Arzt die nötigen Rezepte zu holen”, sagt Heinz Jarmatz, Mitglied des Bundesvorstands des Deutschen Hausärzteverbandes.

Um Lieferschwierigkeiten der Apotheke vorzubeugen, sollten die Verschreibungen spätestens zwei Werktage vor dem Fest eingelöst werden. Bei der Gelegenheit sei es ratsam, die Hausapotheke für Weihnachten aufzufrischen. “Sinnvoll ist es, ein Mittel gegen Übelkeit sowie ein Erkältungspräparat im Hause zu haben”, betont der Mediziner.

Wer vergessen hat vorzusorgen, kann sich dringend benötigte verschreibungspflichtige Medikamente an den Feiertagen in einer ärztlichen Notdienstpraxis verschreiben lassen. Allerdings müsste für diese Leistung die Praxisgebühr entrichtet werden. “Am besten sollten die leeren Packungen oder eine vorhandene ärztliche Verordnung mitgebracht werden. Das erleichtert die Verschreibung”, rät Jarmatz. Das Rezept könne dann bei einer Notdienst-Apotheke eingelöst werden. Eine Übersicht über Notdienstpraxen gibt es unter anderem in Zeitungen, im Telefonbuch sowie im Internet. (ddp)