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Archive for the ‘Multimedia’


Technikprodukte in TV-Shops oft zu teuer

Vermeintliche Schnäppchen-Angebote von Technikprodukten in Fernseh-Shops sind oft zu teuer. Zu diesem Urteil kommt die Computerzeitschrift “Computerbild” (Heft 26/2006) in einem Vergleich der Preise von beiden großen TV-Shops RTL Shop und HSE24 mit den Angeboten von Internet-Läden.

Außerdem würden im Fernsehen oft Ladenhüter und Auslaufmodelle als technische Innovation angepriesen, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Weil die Moderatoren dem Zuschauer genaue Modellbezeichnungen fast immer schuldig blieben, falle der Preisvergleich sehr schwer. Eilmeldungen wie “nur noch wenige Stücke verfügbar” setzten den Zuschauer unter Druck. Dabei gebe es die Produkte oft noch Wochen später in den Internetläden der TV-Shops zu kaufen. (ddp)

Fotohandys kein Ersatz fuer Digitalkameras

Aktuelle Handys verfügen mittlerweile über integrierte Kameras mit bis zu drei Megapixel. Dennoch sind selbst neueste Modelle noch keine wirkliche Alternative zur Digitalkamera. Zu diesem Ergebnis kommt ein Vergleichstest der Zeitschrift “PC Professionell” (Ausgabe 01/2007).

Hauptkritikpunkte bei allen getesteten Modellen sind die Dauer des Abspeicherns der Bilder, die Optik und die immer noch ungenügende Auslöseverzögerung der Geräte, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Im Test erreichte von fünf untersuchten Geräten mit mehr als drei Megapixel nur das N93 von Nokia die Gesamtnote “gut”, der Rest musste sich mit dem Urteil “befriedigend” begnügen.

Nokias Testsieger N93 punktete mit einem guten Zoom und gelungenen Bildern bei Tageslicht. Bei Dunkelheit lieferte auch dieses Gerät nur unscharfe Fotos. Weiterer Schwachpunkt: Zwischen dem Druck auf den Auslöser und dem Foto vergingen drei Sekunden. Dagegen eigne sich das Modell gut zum Filmen, betonen die Tester. Denn sogar eine simple Anwendung für den Videoschnitt ist mit an Bord. (ddp)

Handy-Tarife mit Grundgebuehr

Gerade zu Weihnachten und in der Vorweihnachtszeit locken Netzbetreiber potenzielle Neukunden mit aktuellen Handy-Modellen. In der Regel sind die Angebote allerdings mit dem Abschluss eines neuen Vertrages verbunden. Vorsicht sei bei Vertragstarifen mit Grundgebühr oder Mindestumsatz geboten, warnt die Zeitschrift “connect” (Ausgabe 12/2006).

Besser sind dagegen Angebote, bei denen statt einer Grundgebühr ein Mindestumsatz enthalten ist und bei denen dafür aber niedrige Minutenpreise anfallen, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Beispiel hierfür sind die CleverOne-Tarife von E-Plus. Volle Kostenkontrolle bieten Prepaid-Karten, weil weder Grundgebühr noch Mindestumsatz oder Vertragslaufzeit anfallen.

Günstig sind vor allem die Prepaid-Karten der Mobilfunk-Discounter Simyo, Simply, Blau.de, Easy Mobile oder Aldi. Damit kann ab 14 Cent pro Minute in alle Netze telefoniert werden, netzinterne Gespräche sind für vier Cent die Minute möglich. Auch die SMS-Gebühren sind niedrig. Geld sparen lässt sich auf diese Weise aber nur im Inland, im Ausland schlagen Discounter-Karten mit Minutenpreisen von teils über 2,50 Euro zu Buche. Wer viel im Ausland telefoniert oder Datendienste nutzen will, sollte besser zur Prepaid-Karte eines Netzbetreibers wechseln.

Die stark beworbenen Minutenpakete für einen monatlichen Festpreis lohnen sich insbesondere für Wenigtelefonierer nicht, wie die “connect” empfiehlt. In den 50-Minuten-Paketen verlangen die Anbieter bis zu 38 Cent die Minute. Außerdem verfallen außer bei E-Plus nicht verbrauchte Inklusivminuten am Monatsende und auch zusätzliche Minuten gehen kräftig ins Geld. (ddp)

Kindersichere Handys

Für die meisten Kinder und Jugendlichen ist das Handy zu einem Alltagsmedium geworden. Die modernen Geräte bieten viele Möglichkeiten, die aber auch Probleme mit sich bringen können. Das Deutsche Kinderhilfswerk hat deshalb die Broschüre “Fit fürs Handy - Der Handy Guide für Kids und Eltern” herausgegeben.

Während junge Menschen sehr schnell neue Techniken annehmen und sie spielerisch nutzen, stehen ältere diesen oft etwas ratlos gegenüber. Für sie ist ein Handy meist “nur ein Telefon” - die zahlreichen Möglichkeiten der Datenübertragung, Videobotschaften, Surf- und Downloadangebote nehmen sie selbst nur am Rande wahr.

Hier setzt der Ratgeber an: Er informiert umfangreich über einen kompetenten, sicheren und vor allem kostenbewussten Umgang mit dem Handy. Thematisiert werden sowohl die Anschaffung eines Handys, die technischen Möglichkeiten, aber auch die Kosten, die rund ums Handy entstehen können. Begriffe wie Bluetooth, Infrarot oder GSM werden verständlich erklärt.

Ergänzt durch Comics und Illustrationen, werden die Kinder über Gefahren und Kostenfallen bei der Handynutzung aufgeklärt. Der Handy Guide kann kostenlos beim Kinderhilfswerk bestellt werden. (ddp)

Weblink: Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Playstation Portable als Reisefuehrer

Hersteller Sony hat für die Playstation Portable (PSP) immer mehr als nur Spiele im Sinn gehabt. Mit dem interaktiven Städteführer “Passport to…” soll die PSP künftig ihre Besitzer durch ein halbes Dutzend europäischer Metropolen leiten. Die ersten virtuellen Reiseführer informieren über Amsterdam, Barcelona, London, Paris, Prag und Rom.

Der interaktive Städteführer bietet unter anderem Straßen- und Verkehrskarten mit mehreren Zoomstufen sowie Bilder und Erläuterungen zu Sehenswürdigkeiten. Drei Audio-Touren sollen den Nutzer “abseits bekannter Touristenpfade” zu sehenswerten Schauplätzen der Städte führen. Hörbeispiele der gebräuchlichsten Redewendungen der jeweiligen Sprache sollen die Verständigung erleichtern.

Mit Hilfe von WLAN können Nutzer sich unter psppassport.com anmelden und Aktualisierungen sowie neue Inhalte herunterladen. Der Reiseführer kostet knapp 30 Euro pro Ausgabe. (ddp)