Weblog

Blog zu allen Themen

Willkommen in unserem Weblog


Archive for the ‘Multimedia’


Beamer-Kauf

Beim Beamer-Kauf auf Bezeichnungen achten

Wer sich einen hochauflösenden Beamer für daheim zulegen will, sollte unbedingt auf die verwendete Bezeichnung “HD-ready” achten. Dadurch sei eine größere Mindestauflösung garantiert, berichtet die Computerzeitschrift “PC Professionell” (Heft 11/2006). Diese Geräte seien Typen mit der Bezeichnung “HD-fähig” vorzuziehen.

In einem Vergleichstest hatte der Panasonic PT-AE900E mit der besten Bildqualität überzeugt, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Der Heimkino-Projektor habe mit seiner LCD-Technik prächtige Farben und scharfe Bilder geliefert. Außerdem sei der Beamer mit einem Preis von rund 1200 Euro das zweitgünstigste Gerät im Testfeld gewesen. HD-Beamer seien eine Alternative zu großen Flachbildfernsehern, weil sie kleiner und günstiger seien sowie ein besseres Bild lieferten. (ddp)

Mobilfunkstandard UMTS

Der Mobilfunkstandard UMTS kommt langsam in Fahrt: Die Zahl der Geräte steigt, die Preise sinken. Doch auf die ursprüngliche Vision vom überall verfügbaren Internetzugang warten die Verbraucher noch immer. Die Betreiber des neuen Netzes konzentrieren sich bislang auf Ballungsräume, von einer Abdeckung wie bei den herkömmlichen Handynetzen kann derzeit noch längst nicht die Rede sein.

Dabei sind UMTS-fähige Endgeräte inzwischen in großer Vielfalt auf dem Markt. Neben Handys und Organizern á la PocketPC gibt es auch UMTS-Karten für Notebooks. Auch ein UMTS-Handy kann die Verbindung zwischen Netz und Laptop herstellen. Zu guter Letzt werden so genannte Router angeboten, die einen stationären Zugang zu UMTS auch für mehrere Rechner ermöglichen.

Wirft man einen Blick auf die Tarife der Anbieter, erinnern die aktuellen Preismodelle jedoch an den Markt für das Breitband-Internet DSL vor einigen Jahren. In der Regel ist das abgerufene Datenvolumen für den Preis verantwortlich. Für den Kunden bedeutet dies, dass er sich über die Zeit, die er mobil online geht, zwar keine Gedanken machen muss. Jeder Aufruf einer Website, jedes Herunterladen einer Datei oder Empfangen und Verschicken einer E-Mails kostet hingegen bares Geld. Ein großer Mail-Anhang lässt also den Gebührenzähler rotieren, das Lesen der Nachrichten hingegen nur kaum.

Die Preise seien in den letzten Monaten “deutlich nach unten gegangen” hat Markus Weidner, Redakteur beim Online-Magazin teltarif.de, beobachtet. Die bei DSL beliebten Flatrates spielen hier allerdings derzeit nur eine Nebenrolle. Allein E-Plus bietet bereits einen solchen Tarif, bei dem unabhängig von der Nutzung ein fester monatlicher Preis in Höhe von mindestens 39,95 Euro zu Buche schlägt, wenn er als Option zu einem bestehenden Handyvertrag gewählt wird. Ohne Handyvertrag beträgt der Preis 49,95 Euro.

Bei T-Mobile und Vodafone gibt es für rund 50 Euro nur Tarife mit fünf Gigabyte Inklusivvolumen. Hier ist Vorsicht geboten, denn teilweise werden diese Tarife als “Flatrate” bezeichnet, obwohl sie keine sind. Diese Angebote sind somit nur bedingt interessant für Kunden, die mit ihrem Laptop regelmäßig größere Datenmengen aus dem Internet laden oder die mangels DSL-Angebot das mobile Internet als Alternative in Betracht ziehen. Immerhin bieten O2 und Vodafone Geräte für einen stationären UMTS-Anschluss von O2 und Vodafone an. Allerdings sind fünf Gigabyte beispielsweise beim Herunterladen von Online-Videos oder regelmäßiger Nutzung von Internet-Radios schnell aufgebraucht.

Eine Stolperfalle bei den Volumentarifen ist die Berechnung des genutzten Datenverkehrs: Bei vielen Tarifen wird in 100-Kilobyte-Blöcken abgerechnet: Wer also beispielsweise 101 Kilobyte nutzt, zahlt 200 Kilobyte.

Der Einstieg in das mobile Internet beginnt allerdings schon bei Zusatzkosten in Höhe von wenigen Euro. Dabei schlagen die tatsächlich genutzten Megabyte mit höheren Preisen zu Buche als bei den Tarifen mit höherer Grundgebühr. In der mittleren Preisklasse ab 20 Euro finden sich Angebote mit 200 Megabyte Inklusivvolumen. Bei T-Mobile und Vodafone können auch 400 Megabyte für rund 35 Euro gebucht werden.

Ist der Tarifdschungel erst durchschaut, bleibt die löchrige Netzabdeckung von UMTS. Zwar wurden die Anbieter beim Kauf der Lizenzen verpflichtet, bis Ende 2005 die Hälfte der deutschen Bevölkerung mit dem neuen Handynetz abzudecken. Der Ausbau konzentrierte sich bislang aber auf die Ballungsräume. Die weißen Flecke dazwischen werden erst nach und nach getilgt.

Als Folge ist an UMTS-Nutzung während einer Bahnfahrt derzeit noch kaum zu denken. Denn der nahtlose Übergang von UMTS auf die älteren GSM-Netze funktioniert in der Praxis nicht wie versprochen, wie Weidner sagt. Gespräche oder Internetverbindungen werden gekappt und müssen neu aufgebaut werden. Sinnvoller ist es daher, für eine solche Fahrt gleich auf den “Datenturbo” UMTS zu verzichten. Zumal beispielsweise T-Mobile auch im alten Handynetz inzwischen Datenraten anbietet, die zumindest rein rechnerisch an das kleinste UMTS heranreichen. Das neue Netz wird zugleich weiter aufgerüstet, so dass vermehrt eine Bandbreite zur Verfügung steht, die mit einem kleinen DSL-Zugang vergleichbar ist. (ddp)

Spielkonsole Xbox 360

Microsoft will für seine Spielkonsole Xbox 360 neue Käuferschichten erschließen. Erster Schritt zum Ausbau des Spieleangebots ist das vom britischen Entwickler Rare stammende “Viva Pinata”. In dem Spiel geht es darum, die Umgebung derart zu verändern, dass sich möglichst viele lebende Pinatas dort wohl fühlen.

Zu sehen war in Barcelona neben “Viva Pinata” unter anderem schon das Musikspiel “Guitar Hero 2″, das über einen Controller in Form einer Gitarre bedient wird. In Spanien zeigte Microsoft am Mittwoch und Donnerstag das Software-Angebot für das kommende Weihnachtsgeschäft. Einen Schub verspricht sich das Unternehmen von der Veröffentlichung eines HD-DVD-Laufwerkes, das Mitte November zum Preis von 199,99 Euro in Deutschland erscheinen soll.

Neben der Fernbedienung soll den ersten Geräten auch die HD DVD “King Kong” beilegen. Dessen Regisseur Peter Jackson soll in Zusammenarbeit mit Microsoft eine neue Episode des Actionspiels “Halo” entwickeln. Als zweites Projekt will das gemeinsam gegründete Studio Wingnut Interactive eine zweite neue interaktive Unterhaltungsgeschichte entwickeln.

Microsoft-Manager Peter Moore rechnet damit, bis Ende Juni 2007 weltweit 13 bis 15 Millionen Xbox 360 verkauft zu haben. Seinen Angaben zufolge soll die bislang defizitäre Sparte des Konzerns im Fiskaljahr 2008 erstmals profitabel sein. (ddp)

Umsatz Hoerbuecher gestiegen

Die deutschen Hörbuchverlage konnten im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 12,2 Prozent verbuchen. Nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels von Mittwoch waren mit einem Anteil von 50 Prozent besonders Belletristik-Hörbücher gefragt, gefolgt von Kinder- und Jugendbüchern mit 25,3 Prozent und dem Bereich Schule&Lernen mit 11 Prozent.

“Die Umsätze steigen, doch die Hörbuchverlage müssen dafür auch mehr investieren”, sagte Peter Bosnic vom Sprecherkreis der Hörbuchverlage im Börsenverein. Fast die Hälfte der rund 400 befragten Verlage habe 2005 mehr Geld für Marketingaktivitäten ausgegeben, bei gut einem Viertel seien die Ausgaben für Sprecherhonorare und Lizenzgebühren gestiegen.

Wichtigster Vertriebspartner für Hörbuchverlage bleibe der Buchhandel, sagte Bosnic. Die meisten Verkäufe gebe es dabei in kleinen Buchhandlungen, die 21,3 Prozent am Umsatz trügen. Mit dem Download von Hörbüchern lasse sich hingegen derzeit noch kein Geld verdienen. 2005 habe er nur 0,8 Prozent des Umsatzes ausgemacht. Für die Zukunft werde der Download aber dennoch als alternative Vertriebsmöglichkeit gesehen. Mehr als die Hälfte aller Hörbuchverlage sei mittlerweile auf Download-Plattformen präsent. (ddp)

LCD und Plasma Fernseher

Sport-Übertragungen laufen auf aktuellen LCD- und Plasmafernsehern völlig schlierenfrei. Dank neuer Techniken hätten sich die Flachbild-Displays besonders bei der Wiedergabe schneller bewegter Bilder deutlich verbessert, berichtet das Computermagazin “c´t” (Ausgabe 18/06). Allerdings sei Vorsicht geboten.

Um einer Enttäuschung vorzubeugen sollten potenzielle Käufer sich vor dem Kauf die richtigen Testbilder zeigen lassen, wie das Magazin berichtet. Die Darstellung eines Aquariums mit langsam umher schwimmenden Fischen sei dabei nicht die ideale Filmsequenz, um die Bildqualität des Geräts zu testen. Käufer sollten sich lieber die Wiedergabe von Sportereignissen zeigen lassen.

Ratsam ist außerdem, sich auch normale PAL-Fernsehbilder anzusehen, denn deren geringere Auflösung wirkt auf den großen Flachbildschirmen oft unscharf. Vor allem die hochauflösenden LCD-Fernseher leisten dabei viel Umrechnungsarbeit. Dank geringerer Pixelanzahl haben Plasmafernseher damit zwar weniger Probleme. Dafür bergen sie aber noch immer die Gefahr von eingebrannten Bildern. Ist ein Senderlogo beispielsweise im Display verewigt, lässt es sich kaum wieder entfernen. (ddp)