Funktastaturen machen es Datenspionen leicht
Die Eingaben durch Funktastaturen können durch Datenspione oft ohne Probleme abgehört und protokolliert werden. Zwar verfügten Infrarot-Tastaturen nur über eine geringe Sendeleistung, wodurch der Empfangsbetrieb nach wenig mehr als zwei Meter Reichweite zusammenbreche, berichtet die Computerzeitschrift “PC Professionell” (Heft 12/2006).
Klassische Funktastaturen, die bei 27 Megahertz funken, bergen ein ungleich größeres Risiko, denn sie strahlen ihre Daten unverschlüsselt über 30 Meter weit aus, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Spione könnten die Eingaben der Anwender mittels einer modifizierten Funktastatur und eines CB-Funkgeräts mitlesen und protokollieren. Bluetooth-Tastaturen (2,4 Gigahertz) seien sicherer, da sie wegen des verwendeten Frequenzsprungverfahrens nur mit höherem Aufwand abgehört werden können. Allerdings sollte man die Tastatur mit Authentifizierung und aktivierter Verschlüsselung betreiben. (ddp)






