Idomeneo wieder auf dem Opern-Spielplan
Unter großen Sicherheitsvorkehrungen ist am Montagabend erstmals wieder die Mozart-Oper “Idomeneo” in der umstrittenen Inszenierung von Regisseur Hans Neuenfels an der Deutschen Oper Berlin gezeigt worden. Rund 150 Polizisten sicherten das Gebäude innen und außen.
Die Aufführung fand unter großem Medieninteresse statt. Journalisten aus aller Welt, so auch aus dem arabischen Raum und aus Japan, berichteten von der Wiederaufnahme. Die Absetzung der Inszenierung, in deren Schlussbild die abgeschlagenen Köpfe von Jesus, Buddha, Poseidon und des Propheten Mohammed auf die Bühne gebracht werden, war bei Künstlern und Politikern bis hin zu Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf heftige Kritik gestoßen und hatte eine Debatte über die Freiheit der Kunst ausgelöst. Eine zweite Aufführung von “Idomeneo” ist am 29. Dezember zu sehen. (ddp)






