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Michael Jackson plant Karriere-Comeback

Die US-amerikanische Private-Equity-Gruppe Colony Capital colonyinc.com hat sich ein besonderes Ziel gesetzt: Sie möchte die Karriere des bekannten Popstars Michael Jackson wieder beleben. Dieser hatte in den vergangenen Jahren immer wieder für öffentliches Aufsehen gesorgt, allerdings nicht im positiven Sinn.

Bestes Beispiel hierfür war ein Gerichtsverfahren, in dem der so genannte “King of Pop” wegen dem Vorwurf auf Kindesmissbrauch angeklagt worden war. Ein kalifornisches Gericht hatte den Sänger zwar im Juni 2005 in dieser Hinsicht freigesprochen, sein Image in der Öffentlichkeit blieb aber bis heute weitestgehend zerstört. Nun will Colony Capital, eine Investmentgruppe, die unter anderem das Hilton-Hotel in Las Vegas besitzt und an mehreren Casinos beteiligt ist, das angekratzte Ansehen des einstigen Superstars wieder aufpolieren, ihn auf die Bühne bringen und somit seine musikalische Karriere wieder in Gang setzen.

Dass Colony Capital das gelingen könnte, was schon eine Reihe von Managergrößen aus der Musikbranche, Anwälte und Milliardärfreunde bisher nicht geschafft haben, ist laut Bericht des Wall Street Journals gar nicht so unwahrscheinlich. Als entscheidender Vorteil könnte sich in diesem Zusammenhang der Umstand erweisen, dass die Private-Equity-Gruppe derzeit im Besitz eines sehr guten Druckmittels ist, das Michael Jackson die Entscheidung zur Rückkehr auf die musikalische Bühne erleichtern könnte. Im Mai hatte die Gruppe nämlich eine 23-Mio.-Dollar-Anleihe erworben, die von dem ehemaligen Wohnsitz Jacksons, der Neverland Ranch in Kalifornien, gedeckt wird. Dem mittlerweile auch finanziell angeschlagenen Popsänger wurde daraufhin eine kurze Zeitspanne eingeräumt, in der er sich über seine weiteren Karrierepläne klar werden soll.

Nun drängt Colony Capital Jackson dazu, seinen derzeitigen Wohnsitz in Nevada zu verlassen, um Auftritte in den in Besitz der Gruppe befindlichen Glücksspiel- und Unterhaltungsbetrieben zu absolvieren. Michael Amir, ein Sprecher des Popstars, bestätigt gegenüber dem Wall Street Journal, dass Gespräche zwischen beiden Parteien bereits stattgefunden hätten. “Wir kommen gut voran und versuchen, in Zukunft einige positive Dinge auf die Beine zu stellen”, erklärt Amir. “Wir haben die Anleihe auf die Neverland Ranch erworben und sind derzeit in Verhandlungen mit Mr. Jackson bezüglich einer Refinanzierung, in denen wir auch andere Geschäftsmöglichkeiten zu beiderseitigem Interesse diskutieren”, so Tom Barrack, CEO von Colony Capital.

Seit Beendigung des Gerichtsverfahrens wegen Kindesmissbrauchs gegen Jackson haben bereits mehrere einflussreiche Persönlichkeiten aus der Musikbranche versucht, den Sänger zu einem Comeback zu bewegen. Doch bislang blieben alle diese Anstrengungen erfolglos. So verzichtete Jackson erst im Februar dieses Jahres auf eine bereits geplante Performance im Zuge der US-amerikanischen Grammy-Award-Preisverleihung. Ungefähr zur selben Zeit lehnte er auch ein Angebot ab, in dessen Rahmen er zehn abendliche Auftritte in einem Konzerthaus in London absolvieren sollte. Aus dem Umfeld des einstigen Popstars hieß es dazu nur, dass sich Jackson aufgrund der lang andauernden Qualen vor Gericht noch nicht dazu in der Lage sehe, die Härte eines öffentlichen Auftritts durchzustehen.

Aussender: pressetext.de

Musik-Handys oft noch zu kompliziert

Musik-Handys der neuesten Generation zeichnen sich durch viel Speicher und lange Akkulaufzeiten aus. Werden damit reine MP3-Player nun endgültig überflüssig?

Das Magazin “stereoplay” ist in seiner neuen Ausgabe (Heft 7/2008) dieser Frage nachgegangen und hat vier aktuelle Musik-Handys auf den Prüfstand gestellt. Fazit: Trotz aller Anstrengungen der Handy-Hersteller haben reine MP3-Player noch lange nicht ausgedient. Im Vergleich zu HiFi-Handys besitzen die Geräte deutlich einfacher zu bedienende Benutzeroberflächen und sind damit vor allem für ältere Anwender die bessere Wahl. In punkto Klang bestehen dagegen kaum noch Unterschiede. Beim Kauf eines neuen Musik-Handys ist dennoch Vorsicht geboten. Denn je mehr Funktionen es gibt, desto leichter bleiben einzelne Bereiche wie etwa der integrierte Musik-Player auf der Strecke.

Sieger im “stereoplay”-Test ist das Samsung SGH F 210 (etwa 280 Euro ohne Vertragsbindung). Das kompakte Gerät besitzt einen ausgewogenen Klang mit sehr guter Feinzeichnung, Räumlichkeit und Basskontur. Die Akkulaufzeit für die Musikwiedergabe liegt bei komfortablen 20 Stunden, und dank eines Slots für microSDHC-Karten kann der Speicher auf bis zu 32 Gigabyte erweitert werden.

Ebenfalls gute Klangnoten erzielt das Nokia 5610 XpressMusic für circa 350 Euro ohne Vertrag. Die mitgelieferte Speicherkapazität des Slider-Handys lässt sich mit herkömmlichen microSD-Karten auf bis zu vier Gigabyte ausbauen. Das Gerät ist in drei unterschiedlichen Farben erhältlich und besitzt ein 2,2 Zoll großes Display.